Stadt Bayreuth

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17.03.2016

Franken-Sachsen-Magistrale: Vordringlicher Bedarf

Eine gute Nachricht für die Franken-Sachsen-Magistrale: Nach dem vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur veröffentlichten Entwurf des Bundesverkehrswegeplans wurde die restliche Elektrifizierung mit einem positiven Nutzen-Kosten-Verhältnis von 1,3 bewertet und dem vordringlichen Bedarf zugeordnet. Damit hat dieses Vorhaben die reelle Chance, bis 2030 fertig gestellt zu werden.

„Unser hartnäckiger und leidenschaftlicher Einsatz der vergangenen Jahre hat sich gelohnt. Trotz aller Bedenken und trotz neu ins Spiel gebrachter Konkurrenzprojekte hat sich die Franken-Sachsen-Magistrale behaupten können. Sie hat ihren hohen Nutzen im strengen Bewertungsverfahren des Bundes erneut bewiesen“, so Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans.

Das nächste Ziel, das die Stadt Bayreuth erreichen möchte, ist, dass auch das zweite Gleis und die Elektrifizierung des Streckenabschnitts Schnabelwaid–Bayreuth in den vordringlichen Bedarf aufge-nommen werden. Dies gelinge am besten, wenn der Nutzen und die Chancen, die sich damit ergeben, herausgestellt werden. In der nächsten Woche beginnt das Beteiligungsverfahren, in dem sich jeder Bürger, jedes Unternehmen, jede Institution und jeder Verband bis zum 2. Mai für den Anschluss der Stadt Bayreuth an die Franken-Sachsen-Magistrale einsetzen kann.

„Dieser wichtige Etappensieg bietet mir die Gelegenheit, mich bei allen Mitstreitern und Unterstützern herzlich zu bedanken, die sich bisher für die Franken-Sachsen-Magistrale eingesetzt haben. Der Erfolg wird uns den Rücken stärken für die weitere Überzeugungsarbeit, die noch vor uns liegt“, so die Oberbürgermeisterin abschließend.