Stadt Bayreuth

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13.02.2009

Ab März rollen die Bagger

Beginn der Bauarbeiten für den neuen Marktplatz

Aufgrund der kalten Witterung und des monatelangen Bodenfrostes beginnen die Bauarbeiten für die Umgestaltung des Marktplatzes voraussichtlich erst in der zweiten Märzwoche. Doch dann geht es mit großen Schritten in Richtung neuer Marktplatz, der in weiten Teilen bis Ende 2010 ein völlig anderes Gesicht haben wird – mit Wasserlauf, Stadtparkett und Co.

„Die Umgestaltung des Marktes ist eine Zukunftsinvestition in die Aufenthaltsqualität der Innenstadt, von der letztlich alle profitieren werden“, so Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl. Das extra eingerichtete Umbaubüro in der Kanzleistraße 6 habe den Umbauplan im engen Dialog mit den Anliegern erarbeitet, sodass oft nicht vermeidbare Beeinträchtigungen für die Geschäfte so gering wie möglich gehalten werden können.

Los geht’s mit Betonbauarbeiten im Einmündungsbereich Sophienstraße, wo ein neuer Zugang (ein überdachtes Treppenhäuschen mit Info-Terminal) zum sogenannten, seit langem bestehenden „Hertie-Tunnel“ geschaffen wird, der sich unterirdisch von der Sophien- bis zur Schulstraße hinzieht. Dieser Tunnel wird – so Roland Meixensberger von der GEWOG, Abteilung Stadtentwicklung und Stadtsanierung – künftig als Technikzentrale für den gesamten Marktplatz, für Veranstaltungen auf dem Stadtparkett oder für die einzelnen Märkte dienen. Während dieser Umbauarbeiten wird die Sophienstraße gesperrt und nur für Fußgänger zugänglich sein.

Zeitgleich wird die Verlegung der Gas- und Wasserhauptleitungen vom vergangenen Herbst weitergeführt – und zwar beginnend auf Höhe des Weltbildverlages bis einschließlich des Kreuzungsbereichs Kanzleistraße. Fast parallel dazu finden von der Brautgasse bis zu „Luna’s Delikatessen“ Kanalbauarbeiten statt.

Etwas zeitversetzt wird im Gehwegbereich der Kanal zwischen der Drogerie Rossmann bis einschließlich Commerzbank neu gebaut sowie die Ringleitung für Wasser und Gas vom „Beauty-Hairshop“ bis zum Geschäft „Bonita“ verlegt.

Diese Maßnahmen dauern voraussichtlich bis Mai, im Juni folgen dann die Pflasterarbeiten und sonstigen Maßnahmen zur optischen Verschönerung. Ist der erste Bauabschnitt erst einmal abgeschlossen, entspricht er weitestgehend bereits dem endgültigen “neuen” Gesicht von Bayreuths Fußgängerzone nach Abschluss aller Umbauarbeiten.

Fußgänger werden während der Bauarbeiten bis auf Teilbereiche wenig behindert. Es ist geplant, jeweils einen Fußgängerstreifen von zirka zwei Metern Breite vor den Geschäften freizuhalten. Bei den Kanalbauarbeiten und bei der Verlegung neuer Hausanschlüsse kann es jedoch kurzfristig zu Engpässen direkt vor den Gebäuden kommen. In diesen Fällen wird es dann – soweit notwendig – Fußgängerbrücken zu den einzelnen Geschäften geben. Für Fahrzeuge wird der Marktplatz von der Kanzleistraße bzw. vom Sternplatz kommend zunächst nur in eine Richtung befahrbar sein.

Mitte April beginnen darüber hinaus archäologische Bodenuntersuchungen im Zentrum der Maxstraße zwischen der Mohrenapotheke und der gegenüber liegenden citibank.