Stadt Bayreuth

IM FOKUS

12.07.2010

Afro-Karibik-Festival in der Innenstadt

Vom 15. bis 18. Juli heißt es „Wakadjo 2010“

Logo des Afro-Karibik-FestivalsVom 15. bis 18. Juli findet in der Bayreuther Innenstadt das 5. Afro-Karibik-Festival „Wakadjo 2010“ statt. Schirmherr ist Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl. Die Veranstaltung findet in Teilen der Kanzlei- und Maximilianstraße statt und reicht bis in den Ehrenhof.

Auch 2010 wird das Programm durch das Iwalewa-Haus ergänzt, im deutschsprachigen Raum eine einzigartige Institution, die nicht nur kunst- und kulturwissenschaftliche Forschung in Afrika betreibt, sondern diese auch in Ausstellungen und Veranstaltungen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Afrika und Europa zusammenbringen

Das AfroKaribik-Festival heißt Afrika in seiner ursprünglichen Art erleben: faszinierend und beeindruckend mit all seiner reichen alten Kultur, Lebenslust, mitreißendem Rhythmus, Musik und Tanz. Mehr als 20 Händler aus allen afrikanischen Ländern präsentieren an thematisch ausgestalteten Verkaufsständen afrikanische Kunst und ein breites Sortiment afrikanischer Gebrauchsgegenstände und Souvenirs. Natürlich können die Besucher auch ungewöhnliche Gaumenfreuden genießen. Der Abend ist der afrikanischen Musik vorbehalten. Ein Highlight ist das Live-Konzert der „Orischas“, einer Band, deren Mitglieder aus Westafrika und Deutschland stammen. Ihr Repertoire umfasst Afro-Beat, Jazz und Blues. Neben Gitarre, Bass, Saxophon und Klavier kommen westafrikanische Percussion-Instrumente zum Einsatz, die ihrer Musik einen unverwechselbaren Charakter verleihen.

Allens in allem: ein buntres Kulturfestival, das nicht nur zwei Kontinente – Afrika und Europa – verbinden will, sondern auch den Bayreuthern einen Einblick in die Aktivitiäten der Universität verschafft. Denn dort wird seit 25 Jahren eine sehr profilierte und breite gefächerte Afrika-Forschung betrieben. Die Organisation des Festes liegt bei der Assoziation der Afrika-interessierten Studierenden und Akademikern in Bayreuth. In den vergangenen Jahren haben jeweils mehr als 5.000 Gäste das Festival besucht. Der Eintritt ist an allen Tagen, auch zu den Konzerten, frei.