Stadt Bayreuth

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23.07.2009

Aktuelle Influenzasituation in Stadt und Landkreis Bayreuth

In einer Pressemitteilung informiert das Landratsamt Bayreuth über den aktuellen Influenzastand in Stadt und Landkreis Bayreuth:

Landkreis Bayreuth:
Im Landkreis ist die Anzahl der Kranken um eine Person gestiegen, so dass insgesamt 6 junge Menschen an der Neuen Influenza A/H1N1 erkrankt sind. Alle Erkrankungen stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit einer Spanienreise, beziehungsweise kommen aus dem unmittelbaren häuslichen Umfeld der Erkrankten. Dem Gesundheitsamt wurden zahlreiche weitere Verdachtsfälle gemeldet, die sich bis heute aber alle nicht bestätigt haben. Alle Erkrankten und die unmittelbaren Kontaktpersonen wurden durch das Gesundheitsamt informiert und beraten. Seit dem 23. Juli 2009 ist kein neuer Erkrankungsfall gemeldet worden. Alle Erkrankten sind wieder fieberfrei und gesund, beziehungsweise  auf dem Weg der Besserung.

Bayreuth Stadt:
In Bayreuth ist seit gestern Abend ein neuer Erkrankungsfall bekannt. Es handelt sich um eine junge Frau, die von einer Reise von Mallorca zurück gekommen ist. Sie befindet sich auf dem Wege der Besserung, die Kontaktpersonen wurden ermittelt und informiert.

In Bayern sind derzeit 249 bestätigte Fälle gemeldet. In der Bundesrepublik Deutschland ist die Fallzahl auf über 2500 angestiegen. In Deutschland sind bisher keine Todesfälle aufgetreten.

Weltweit ist noch nie eine Influenzapandemie so schnell erkannt worden wie diese. Es hat sich gezeigt, dass die internationale Erfassung und Beobachtung der Krankheitsfälle und die eingesetzten Schutzmaßnahmen ihre volle Wirkung gezeigt haben. Das Ziel, die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen, und Zeit für die Herstellung eines Impfstoffes zu gewinnen, ist aus Sicht von Herrn Dr. Berger, dem stellvertretenden Geschäftsbereichsleiter am Bayreuther Landratsamt, weitgehend gelungen. Auch der Verlauf in der Region Bayreuth hat bisher gezeigt, dass die eingesetzten Schutzmaßnahmen eine Weiterverbreitung in den beobachteten Fällen weitgehend verhindert haben.

Mit weiteren Erkrankungen muss gerechnet werden. Bei einer größeren Verbreitung muss auch hierzulande mit schweren Verläufen gerechnet werden. Angesichts der aus den betroffenen Staaten eingeschleppten Infektionen und den auch in Deutschland erworbenen Infektionen steigt die Bedeutung der persönlichen Hygienemaßnahmen, insbesondere bei Kontakt zu Reiserückkehrern und bei vielen Kontakten zu Anderen, etwa in Schulen. Es hat sich auch regional gezeigt, dass sich die Influenza unter Kindern und Jugendlichen besonders rasch ausbreiten kann. Influenzaviren werden vor allem durch Tröpfcheninfektion übertragen, insbesondere beim Niesen oder Husten können Erreger auch auf die Hände gelangen und dann durch den direkten Kontakt oder zum Beispiel über die Hände weiter verbreitet werden. Daher wird insbesondere häufiges Händewaschen empfohlen und das Husten in den Ärmel statt in die Hand.