Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG

07.12.2007

Anbindung Sternplatz wird verbessert

Die Anbindung der Bayreuther Fußgängerzone an den Stadtbusverkehr wird kurzfristig deutlich verbessert. Hierfür hat der Aufsichtsrat der Bayreuther Verkehrs- und Bäder- GmbH (BVB) jetzt die Weichen gestellt. Der städtische Verkehrsbetrieb wird die Haltestelle „Sternplatz“ künftig stadteinwärts im 10 Minuten-Takt und stadtauswärts im 20 Minuten-Takt anfahren. Die Maßnahme kann schon in wenigen Tagen umgesetzt werden.

„Damit kommt der städtische Verkehrsbetrieb den Interessen des Handels mit Blick auf das inzwischen angelaufene Weihnachtsgeschäft kurzfristig entgegen“, so Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl. Die BVB wird die Haltestelle „Sternplatz“ künftig mit der Linie 14 Saas stadtein- und stadtauswärts erschließen. Zusätzlich werden die Linie 6 Campus zeitversetzt und die Linie 10 Storchennest – jeweils stadteinwärts – über den Sternplatz geführt. Vor allem für Senioren bedeutet die Führung der Linie 10 über den Sternplatz eine deutliche Verbesserung. Sie bindet gleich drei Seniorenheime an den Sternplatz und damit an die Fußgängerzone an und kann als Ringlinie benutzt werden, das heißt, an der neuen Zentralen Omnibus-Haltestelle ist kein Umsteigen erforderlich. Alle drei Linien werden über die Kanzleistraße geführt.

Außerdem wird zur besseren Anbindung der Fußgängerzone die bisherige Haltestelle „Wölfelstraße“ – mit Ausnahme der Schülerbusse – in die Opernstraße verlegt.

Die Vorteile der jetzt verabschiedeten Lösung liegen auf der Hand. Sie kann umgehend umgesetzt werden – voraussichtlich schon bis Ende kommender Woche – und sie ist mit keinen zusätzlichen Kosten für den Verkehrsbetrieb verbunden.

Das Thema Shuttlebus-Anbindung ist damit nicht vom Tisch, braucht realistischerweise aber für eine Umsetzung einen längeren Vorlauf. Wie OB Dr. Hohl mitteilt, hat sich der Aufsichtsrat in seiner jüngsten Sitzung ausführlich mit mehreren möglichen Varianten eines solchen Shuttlebus-Verkehrs in der Innenstadt befasst. Diese Diskussion soll in den kommenden Monaten weiter vertieft werden. „Wir sollten hier nichts übers Knie brechen, sondern mit aller gebotenen Gründlichkeit alternative Angebote prüfen, Testergebnisse und Erfahrungen aus anderen Städten analysieren und dann entscheiden“, so der Oberbürgermeister.