Stadt Bayreuth

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28.02.2007

Appell zur frühzeitigen Qualifikation

Außergewöhnlich gut qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind ein entscheidender Standortvorteil für jedes Unternehmen. Schüler und Schulabgänger sollten sich daher möglichst frühzeitig bemühen, mit guten Leistungen fit und damit wettbewerbsfähig für den Arbeitsmarkt zu werden. Dieser Appell an Eltern, Schüler und Schulen stand als gemeinsames Fazit im Mittelpunkt einer Betriebsbesichtigung, die Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl dieser Tage zum Unternehmen Schlaeger-M-Tech führte.

Die Firmengruppe Schlaeger engagiert sich in den Geschäftsbereichen Kunststofftechnik, Produktentwicklung, Formenbau sowie Elektro- und Montagetechnik. Das Unternehmen ist unter anderem ein wichtiger Zulieferer für die Automobil- und Elektroindustrie. Wie die Unternehmensverantwortlichen mit Geschäftsführer Wolfgang Schlaeger an der Spitze ihren Gästen erläuterten, kann sich Schlaeger auf einen internationalen Kundenstamm stützen. Die Exportquote liegt bei nahezu 50 Prozent. Exportiert wird nach ganz Europa, nach Nordamerika und neuerdings auch nach China.

Exportaufträge aus China

Vor allem auf die Exportaufträge aus China sei man besonders stolz, so Geschäftsführer Wolfgang Schlaeger. Immerhin sei es einem Unternehmen aus dem Hochlohnland Deutschland gelungen, Automobilteile in ein Niedrigkostenland mit erdrückender Konkurrenz zu exportieren. Grund hierfür sei die weltweit unerreichte Qualität und Kontinuität der Firma Schlaeger in dieser hochtechnologischen Marktnische.

Gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Ebersberger sowie den Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Professor Werner Grüninger (CSU) und Wolfgang Kern (SPD) konnte sich der Oberbürgermeister vor Ort ein Bild von der dynamischen Entwicklung der Firmengruppe machen. Schlaeger verzeichnet seit Jahren kontinuierliches Wachstum und eine steigende Mitarbeiterzahl. Derzeit arbeiten rund 250 Beschäftigte in Bayreuth. Ein entscheidender Faktor für die gute Unternehmensentwicklung ist nach Angaben der Geschäftsführung in der qualifizierten  und betriebstreuen Belegschaft zu sehen. Beinahe 60 Prozent der Mitarbeiter im Bereich der Firmentechnik wurden beispielsweise im Hause ausgebildet. Nahezu alle Lehrlingen konnten bislang übernommen werden. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt bei zwölf Jahren.

Frühzeitig um Qualifikation und Kompetenz bemühen

„Ein hochinteressantes Unternehmen“, so OB Dr. Hohl bei der Betriebsbesichtigung. Schlaeger beweise in beeindruckender Form, dass in Deutschland und insbesondere in der Industrieregion Oberfranken neueste Technologie entwickelt und wettbewerbsfähig produziert werden könne. „Dabei sind die außergewöhnlich guten Mitarbeiter ein entscheidender Standortvorteil“, so das Stadtoberhaupt. Dies sei denn auch die zentrale Botschaft an potentielle Investoren, die zentral in Europa und nahe an den wichtigsten Absatzmärkten produzieren und investieren wollen. Daher der gemeinsame Appell von Oberbürgermeister und Unternehmensführung an den beruflichen Nachwuchs, sich frühzeitig um Qualifikation und Kompetenz zu bemühen.