Stadt Bayreuth

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08.12.2014

Asylbewerber: Stadt hilft auf verschiedenen Ebenen

Insgesamt 99 Menschen genießen wieder ein Stück Privatsphäre
Die Stadt Bayreuth arbeitet intensiv daran, die Not der Asylbewerber soweit irgend möglich zu lindern. So können derzeit 99 Asylbewerber statt in Gemeinschaftsunterkünften in Wohnungen in insgesamt fünf verschiedenen Häusern in Bayreuth wohnen. Bis Ende des Jahres können nochmals 16 Flüchtlinge in ein weiteres Haus einziehen und somit die Gemeinschaftsunterkünfte verlassen.

Möglich ist dies dank der Unterstützung der GEWOG – Wohnungsbau- und Wohnungsfürsorgegesellschaft der Stadt Bayreuth mbH und zweier privater Vermieter. Diese neue Möglichkeit, Asylbewerber im Wohnquartier, also dezentral unterzubringen, führt zwar zu einem verstärkten Arbeitsaufwand bei allen Beteiligten, wird aber in Bayreuth sichtbar erfolgreich umgesetzt und verstärkt langfristig den Integrationsgedanken.

Die sozialpädagogische Betreuung der in den Wohnungen untergebrachten Asylbewerber übernimmt der Caritasverband Bayreuth, der bereits seit mehr als 30 Jahren Flüchtlingsarbeit leistet und dementsprechend Erfahrung mitbringt. Da sich ein Ende des Flüchtlingsstroms nicht absehen lässt, müssen tragfähige Lösungen für die Zukunft zeitnah umgesetzt werden. Das Sozialreferat der Stadt Bayreuth unter der Leitung von Carsten Hillgruber ist hier zuversichtlich: „Wir werden zusammen mit der GEWOG als starkem Partner, dem Sozialdienst unseres Sozialamtes, dem Caritasverband Bayreuth und den vielen Ehrenamtlichen von ‚Bunt statt Braun‘ tragfähige Lösungen für die Zukunft schaffen, damit sich Flüchtlinge in Bayreuth gut aufgehoben fühlen.“

Dass sie sich in Bayreuth wohl fühlen, bestätigen die in den Wohnungen untergebrachten Asylbewerber. Nach einer Zeit in einer Erstaufnahmeeinrichtung wie Zirndorf oder München genießen sie nun wieder ein Stück Privatsphäre.