Stadt Bayreuth

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21.04.2008

Auf den Lärmschutz achten

Stadt Bayreuth bittet Bürgerinnen und Bürger um Rücksichtnahme

Die Tage werden länger, die Temperaturen wärmer und Bayreuths Bürgerinnen und Bürger nutzen die Zeit und das Wetter, um in Haus und Garten zu werkeln oder Vergnügungen im Freien zu veranstalten. Durch den daraus entstehenden Lärm können sich Nachbarn gestört oder belästigt fühlen. Aus diesem Grund bittet die Stadtverwaltung, auf den Lärmschutz zu achten.

Laut Lärmbekämpfungsverordnung der Stadt Bayreuth sind geräuschvolle öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, die im Freien oder in Räumen stattfinden und zu Belästigungen führen können, nach 22 Uhr so zu gestalten, dass die Nachbarschaft nicht unnötig gestört wird.

Außerdem dürfen ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten, zu denen unter anderem das Ausklopfen von Teppichen, Polstermöbeln oder Betten, das Hämmern, Sägen und Hacken von Holz sowie die Benutzung von Motorrasenmähern gehören, von Montag bis Freitag von 7 bis 12 Uhr und 14 bis 20 Uhr sowie an Samstagen von 7 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr ausgeführt werden. Freischneider (Motorsensen), Grastrimmer/Graskanten-schneider, Laubbläser oder Laubsammler dürfen montags bis samstags von 9 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr benutzt werden. Außerhalb dieser festgelegten Zeiten sind ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten verboten. Übrigens: Zu Hausarbeiten zählen auch Bau- oder Renovierungsarbeiten, die im Haus bzw. in der Wohnung oder im Freien durchgeführt werden, wie zum Beispiel Abschlagen von Verputz oder Fliesen, Bohren, Schneiden von Holz oder Platten.

Die Stadtverwaltung weist zudem darauf hin, dass es grundsätzlich gesetzlich verboten ist, mit Hilfe von Geräten Schallzeichen zu geben (Ausnahme: Warnung vor Gefahren usw., Schallzeichen zur Religionsausübung). Musikinstrumente, Tonübertragungsgeräte und Tonwiedergabegeräte dürfen in Häusern, Wohnungen und sonstigen Räumen sowie in Kraftfahrzeugen oder im Freien nur so benutzt werden, dass sie die Nachbarschaft oder Allgemeinheit nicht stören.
Verstöße dagegen erfüllen den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit und können mit einer Geldbuße geahndet werden.

Die Lärmbekämpfungsverordnung liegt beim Amt für Umweltschutz, Neues Rathaus, Luitpoldplatz 13, 4. Stock, Zimmer 414, aus und kann dort während der üblichen Sprechzeiten eingesehen werden. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern wird auf Wunsch gerne ein Exemplar ausgehändigt.

Die Verordnung kann außerdem hier heruntergeladen werden.