Stadt Bayreuth

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10.01.2011

Auf geht’s ins Theater!

studiobühne, Kulturstadl und theater hof bieten abwechslungsreiches Programm

Bayreuths Bühnen haben für alle Theaterfreunde in den nächsten Monaten ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Die studiobühne bayreuth, der Brandenburger Kulturstadl und das theater hof präsentieren Komödien, eine Farce und Liederabende.

Die studiobühne bayreuth zeigt derzeit die Farce „Mein Kampf“ von George Tabori in der Inszenierung von Marcus Leclaire. In „Mein Kampf“ lässt der Autor den fliegenden Buchhändler Schlomo Herzl auf einen jungen Mann aus Braunau am Inn treffen: Adolf Hitler. „Mein Kampf“ ist die unglaubliche Geschichte über die Verwandlung eines Jünglings in das Monstrum Hitler und die Geburt der nationalsozialistischen Idee aus dem Mief eines Wiener Männerasyls. Ab dem 29. Januar wird die Komödie „Amphitryon“ von Heinrich von Kleist in der Inszenierung von Dominik Kern gespielt. „Ka Zeit, ka Zeit“ – Kabarett von und mit Eberhard Wagner – heißt es dann ab 5. Februar in der studiobühne.

Szene aus Otello darf nicht platzenIm Brandenburger Kulturstadl wird am Samstag, 15. Januar, um 20 Uhr, die Premiere der Komödie „Otello darf nicht platzen“ von Ken Ludwig in der Inszenierung von Gordian Beck und Yvonne Knarr gefeiert. Star-Tenor Tito Merelli wird im Rahmen eines Gastspiels dem Hause seine Referenz erweisen. Alle sind völlig aus dem Häuschen, nur das hauseigene Faktotum Max schmollt – so gut wie der berühmte Gast singt er schon lange. Allein, niemand gibt ihm eine Chance. Doch die kommt schneller als er denkt…  

Das theater hof gastiert vom 13. bis 15. Januar im Kleinen Haus der Stadthalle mit dem szenischen Liederabend „Nachttankstelle“ von Franz Wittenbrink. Eine Tankstelle auf St. Pauli, auf dem „Kiez“ also, ist der Ort, an dem sich Nachtschwärmer treffen. Und es ist ein besonderer Abend, der da Einheimische und Zugereiste, Junge und Alte, Christen und Andersgläubige in ihrer Tristesse vereint: Der Heilige Abend. Was die Figuren zu sagen haben, singen, flüstern oder schreien sie sich von der Seele – wie immer bei Wittenbrink mit Musik.

Weitere Informationen zu den Stücken und die einzelnen Termine gibt’s auf den Internetseiten der Theater: