Stadt Bayreuth

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15.03.2006

Auf zum Welttag der Poesie!

Am Dienstag, 21. März, ist Welttag der Poesie – auch in Bayreuth: Zum 4. Mal haben sich Bayreuther Institutionen, koordiniert von der Volkshochschule und dem Forum Kulturpädagogik, zusammengefunden, um den UNESCO-Welttag mit einem attraktiven Programm für alle Generationen zu begehen. Die einzelnen Angebote sind so aufeinander abgestimmt, dass das Publikum die Chance hat, von Veranstaltung zu Veranstaltung zu pilgern. Dabei kann man Lyrik sowohl hörend und zuschauend genießen, als auch selbst aktiv werden.

Austellung in der Stadtbibliothek

Ganztags während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek (10 bis 19 Uhr) ist eine Ausstellung mit dem Titel „Auf den ersten Klick“ zu bewundern, bei der Fotos von Martin Ritter und Haiku-Dichtungen von Heiner Brückner eine poetische Synthese bilden.

Um 14 Uhr dürfen Kinder und Erwachsene in der Studiobühne Bayreuth selbst ativ werden, wenn es unter der Leitung von Dieter Hartmann vom Forum Kulturpädagogik heißt: „Wie Worte zu Bildern werden“. In einem Workshop geht es um Konkrete Poesie, Buchstaben und Wörter. Sätze werden mit Bleistift, Faserschreiber und Collagen zu Bildern gestaltet.

Lesung mit Tiergedichten

Große und kleine Kinder können anschließend noch länger am Ort bleiben. Denn nach einer Pause zur Stärkung, für die das Bistro der Studiobühne sorgt, gibt es ab 16 Uhr eine Lesung mit Tiergedichten, vorgetragen von Ensemblemitgliedern unter der Leitung von Werner Hildenbrand.

Lyrik Bayreuther Autorinnen und Autoren gibt es um 17 Uhr zu hören, wenn das Pianohaus Steingraeber zur Lesung mit dem Bayreuther DichterInnenKreis in das Steingraeberpalais in der Friedrichstraße enlädt.

Anchließend steht Balladentheater im Literaturcafé „Gendarmerie“ im Hotel Bayerischer Hof auf dem Programm. Ab 18.30 Uhr serviert die Theatergruppe der Volkshochschule, „DieAmanten“, szenische Gedichte „Von Sängerlust und Seemannsgarn“. Tragische und komische, schreckliche und seltsame Balladen und Moritaten von Sängern, Schiffskatastrophen, Giftmorden und wunderbaren Rettungen werden das Publikum in Atem halten. Zwischen den szenischen Blöcken gibt es die Möglichkeit, ein frühlingshaftes Abendessen einzunehmen. Denn der Poesietag hält ja noch eine weitere Überaschung bereit.

Zum Abschluss des Abends geht es um 21 Uhr in die Stadtbibliothek. Dr. Joachim Schultz ermöglicht einen ausgedehnten Hörspaziergang durch Lyrik-Hörbücher, mit und ohne Musik, von Rilke, Benn und anderen. Aber nicht nur Romane und Erzählungen werden auf diese Weise dem lesefaulen Menschen nahe gebracht, auch Lyrik, die für dieses Medium ganz besonders geeignet ist.