Stadt Bayreuth

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22.07.2015

Ausstellung „Verstummte Stimmen“ bleibt dauerhaft in Bayreuth

Die Stadt Bayreuth belässt die Ausstellung „Verstummte Stimmen. Die Bayreuther Festspiele und die Juden 1876 – 1945“ dauerhaft am Grünen Hügel. Hierauf haben sich die Stadt Bayreuth, die Richard-Wagner-Stiftung und der Kurator der Ausstellung, der bekannte Historiker, Regisseur und Publizist Hannes Heer, verständigt.

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Die Ausstellung war und ist ein wichtiger und ausgesprochen gelungener Beitrag zur Aufarbeitung des düstersten Kapitels der deutschen Geschichte und der Rolle der Bayreuther Festspiele lange vor und während des „Dritten Reichs“. Seit Sommer 2012 ist sie auf Initiative des Richard Wagner Museums und seines Direktors Dr. Sven Friedrich am Festspielhaus zu sehen und erinnert an jüdische und andere verfolgte Künstlerinnen und Künstler, die vor und während der Zeit des Dritten Reichs von der Mitwirkung an den Bayreuther Festspielen ausgeschlossen wurden – nicht wenige wurden später deportiert, ermordet oder ins Exil getrieben. Die Ausstellung hat seither sowohl bei Bayreuths Bürgerinnen und Bürgern als auch bei zahllosen Touristen und Festspielgästen großen Anklang gefunden.

Aus diesem Grund haben sich die Stadt Bayreuth, die Richard-Wagner-Stiftung und der Kurator des Ausstellungsprojektes, der Historiker Hannes Heer, darauf verständigt, den im Bereich des oberen Festspielparks installierten Ausstellungsteil dauerhaft in Bayreuth zu zeigen und auf diese Weise der Bevölkerung und den Gästen Bayreuths die Gelegenheit zu geben, diese wichtige und informative Dokumentationsstätte zu besuchen.