Stadt Bayreuth

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15.09.2009

Barocker Glanz – brillante Galanterie

Bayreuther Barock: Virtuose Solokonzerte und -kantaten präsentieren die musikalische Welt am Bayreuther Hof

Der Bayreuther Barock lädt am Sonntag, 20. September, um 16 Uhr, in der Schlosskirche zu einem besonderen Konzert-erlebnis ein: Auf dem Programm stehen Kompositionen von Mitgliedern und Gästen der Bayreuther Hofkapelle. Die musikalischen Pretiosen stammen aus Bayreuther Archiven und werden von einem Kammerensemble sowie Instrumentalsolisten unter der musikalischen Leitung von Regionalkantor Christoph Krückl zu Gehör gebracht.

Der Name Bayreuth ist durch Richard Wagner zu einem kulturgeschichtlichen Begriff erster Ordnung geworden, und die Weltgeltung der Bayreuther Festspiele hat die frühere musikalische Vergangenheit der Markgrafenstadt zurückgedrängt, obwohl diese in Zeiten höfischer Opernpflege bedeutende Ereignisse aufzu-weisen vermag.

Schon Markgraf Christian Ernst (1661 – 1712) und sein Sohn Georg Wilhelm (1712 – 1726) gaben dem Hofe mit der Verpflichtung namhafter Künstler wie die Gebrüder Krieger aus Nürnberg und der Einrichtung einer Hofmusik mit deutschen und italienischen Musikern bedeutendes Ansehen. Für die Leitung der Opernaufführungen wurden namhafte Meister beauftragt.

Mit dem Regierungsantritt des Markgrafen Friedrich (1735) sollte sich die Opernpflege im markgräflich höfischen Bayreuth zu neuer Blüte erheben. Urheberin ist Markgräfin Wilhelmine, die ihre ganze Liebe der Musik, dem Theater und der Baukunst widmet. Das Theater im alten Schloss konnte den szenischen Ansprüchen nicht mehr genügen und so wurden der Hofbaumeister Saint-Pierre und Galli-Bibiena beauftragt das neue Operntheater zu bauen, noch heute eines der kostbarsten Beispiele barocker Theaterbaukunst. Zu den deutschen Musikern und italienischen Vokalisten gesellten sich nun bedeutende Künstler aus Potsdam wie die Brüder Graun, Benda und Quantz, oder der Dresdner Hofkapellmeister Hasse, sei es als Gast oder um in Bayreuth verpflichtet zu werden. Neben dem Opernhaus spielte man in der Eremitage und im Schloss Sanspareil. Für das Repertoire wie für den Aufführungsstil war offenbar Berlin vorbildlich. Die beträchtlich verstärkte Hofkapelle unter seinem Leiter Pfeiffer (1697 – 1761) brachte es auch auf konzertantem Gebiet zu beträchtlichem Ansehen.

Die Veranstaltungen im Rahmen des Bayreuther Barock finden mit freundlicher Unterstützung der Oberfranken-Stiftung statt.

Karten

Karten für das Konzerts gibt es bei der Theaterkasse am Luitpoldplatz 9, 95444 Bayreuth (geöffnet montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr), Telefon (09 21) 6 90 01, Fax (09 21) 2 20 42, E-Mail: info@kurier-tickets.de.

Programminfos im Internet unter

www.bayreuther-barock.bayreuth.de

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