Stadt Bayreuth

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29.03.2010

Bauarbeiten in der Bismarckstraße

Ab 29. März wird die Straße umfassend erneuert – Straßenverkehrsamt weist auf Umleitungen hin

Am Montag, 29. März, fällt der Startschuss für umfangreiche Straßenbauarbeiten in der Bismarckstraße. Für die Anwohner in der Bismarckstraße aber auch in den umliegenden Straßenzügen sind die Bauarbeiten mit unvermeidbaren Beeinträchtigungen verbunden, für die die Stadt um Verständnis bittet.

Wegen der Vielzahl von Auf- und Durchbrüchen, bedingt durch die hohe Verkehrsbelastung, muss der gesamte Straßenaufbau einschließlich der Tragschichten erneuert werden. Die Deckschicht der Bismarckstraße wird im Zuge der anstehenden Bauarbeiten mit einem lärmarmen Spezialasphalt wiederhergestellt. Dadurch wird sich der Lärmpegel in der Straße künftig um etwa vier Dezibel verringern. Im Zuge der Bauarbeiten werden, soweit erforderlich, auch die Ver- und Entsorgungsleitungen ausgewechselt.

Gefördert aus dem Konjunkturpaket II

Die Länge der Ausbaustrecke beträgt 970 Meter. Der Gesamtausbau beginnt nach Angaben der Stadt am Freiheitsplatz und endet am Wittelsbacherring. Er wird in drei Bauabschnittem vorgenommen. Die Baumaßnahme kostet rund 1,1 Millionen Euro und wird als Projekt zur Lärmsanierung an Straßen in kommunaler Baulast über das Konjunkturpaket II mit 660.000 Euro staatlich gefördert.

Die Straßenbauarbeiten des 1. Abschnitts zwischen Wittelsbacherring und Oswald-Merz-Straße, welche bis Mitte Juni andauern werden, wirken sich auch erheblich auf den Verkehr aus. Wie das Straßenverkehrsamt der Stadt Bayreuth mitteilt, wird die Bismarckstraße unmittelbar nach dem Abzweig Rathenaustraße gesperrt. Für die direkten Anwohnern der Bismarckstraße besteht selbstverständlich weiterhin die Gelegenheit, durch den Baustellenbereich hindurch zu ihren Anwesen zu gelangen. Während der gesamten Bauzeit kann jedoch in der Bismarckstraße nicht geparkt werden. Eine Abfahrt ist nur stadteinwärts über die Wolfsgasse möglich, da in den Wittelsbacherring nicht eingefahren werden kann. Die Humboldtstraße, Albert-Preu-Straße und Löhestraße werden zur Sackgasse erklärt, weil hier die Einmündungsbereiche in die Bismarckstraße ebenfalls gesperrt werden müssen. Eine Zu- und Abfahrt ist somit nur über die Erlanger Straße beziehungsweise Rathenaustraße möglich. Ein Linksabbiegen von der Erlanger Straße in die Wolfsgasse wird ermöglicht.

Die Kreuzung Oswald-Merz-Straße/Bismarckstraße wird nur zur Hälfte tangiert, so dass die Oswald-Merz-Straße in beiden Richtungen zwischen Erlanger Straße und Rathenaustraße befahren werden kann.

Die Umleitungsstrecke wird bereits ab dem Freiheitsplatz ausgeschildert.

Stadtbus-Haltestellen entfallen

Aufgrund der Bauarbeiten entfällt die Stadtbus-Haltestelle „Humboldtstraße“ der Linien 301, 305 und 309. Stadteinwärts entfallen zudem auf der Linie 314 die Haltestellen „Stadthalle“, „Stadtkirche“ und „Sternplatz“.