Stadt Bayreuth

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05.03.2008

Bauherren werden weiter vom Staat gefördert

Es gibt neue Bestimmungen zur Förderung von Wohnraum

Der Freistaat Bayern fördert auch weiterhin im Rahmen des Bayerischen Wohnungsbauprogramms den Neubau und Erwerb von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen mit zinsverbilligten Darlehen. Ebenso werden weiterhin bauliche Maßnahmen zur Anpassung von Wohnraum an die Belange von Menschen mit Behinderung gefördert. Hierauf weist die Stadtverwaltung hin.

Für die Förderung stehen folgende Programme zur Verfügung:

Staatliche Baudarlehen im Rahmen des Bayerischen Wohnungsbauprogramms:
Haushalte können ein zinsgünstiges staatliches Baudarlehen erhalten. Der Zinssatz beträgt auf die Dauer von 15 Jahren nur 0,5 Prozent jährlich. Das staatliche Baudarlehen darf beim Bau- und Ersterwerb hochstens 30 Prozent und beim Zweiterwerb 35 Prozent der förderungsfähigen Kosten betragen.

Seit 2008 gilt außerdem als Neuerung, dass Haushalte mit Kindern zusammen mit dem Baudarlehen einen einmaligen Zuschuss von 1.500 Euro je Kind erhalten.

Darlehen aus dem Bayerischen Zinsverbilligungsprogramm:
Haushalte können ein zinsverbilligtes Darlehen erhalten. Dieses kann sowohl mit dem staatlichen Baudarlehen als auch allein beantragt werden. Der aktuelle Zinssatz beträgt derzeit 3,50 Prozent jährlich und wird auf die Dauer von zehn Jahren festgeschrieben. Im Fall der Kombination mit dem staatlichen Baudarlehen erhöht sich der Zinssatz um 0,2 Prozent auf derzeit 3,70 Prozent. Das Darlehen beträgt 30 Prozent der Gesamtkosten, maximal 100.000 Euro.

 Förderung zur Anpassung von Wohnraum an die Belange von Menschen mit Behinderung:
Solche baulichen Maßnahmen können künftig mit einem leistungsfreien Darlehen bis zu 10.000 Euro statt bisher 5.000 Euro je Wohnung gefördert werden. Das Darlehen ist zins- und tilgungsfrei. Gefördert werden zum Beispiel die Anpassung von Wohnraum für Rollstuhlfahrer, behindertengerechter Umbau des Bades, ein benötigter Aufzug oder Treppenlift oder eine Rampe im Eingangsbereich für Rollstuhlfahrer.

Neu ist in diesem Zusammenhang, dass diese Förderung nicht nur bei Baumaßnahmen in bestehendem Wohnraum, sondern auch bei einem Neubau möglich ist.

Alle Förderdarlehen sind an die Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen gebunden, deren Höhe von der Zusammensetzung des zu fördernden Haushalts abhängt und die höher sind, als allgemein vermutet wird. Bei den Baudarlehen ist außerdem ein Eigenkapitaleinsatz von mindestens 15 Prozent der Gesamtkosten erforderlich.

Wichtig: Bereits begonnene Bauvorhaben oder bereits gekaufte Eigenheime dürfen nicht gefördert werden. Für Bau- und Kaufinteressenten ist es deshalb wichtig, sich rechtzeitig bei den zuständigen Wohnraumförderungsstellen zu informieren.

Informationen:
Infos für Bauvorhaben in der Stadt Bayreuth gibt es im Neuen Rathaus unter den Telefonnummern (09 21) 25 16 56 und (09 21) 25 11 03 sowie für Bauvorhaben im Landkreis Bayreuth beim Landratsamt Bayreuth unter (09 21) 728 348. Im Internet sind weitere Informationen unter www.wohnen.bayern.de oder www.labo-bayern.de abrufbar.