Stadt Bayreuth

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18.02.2011

Bayerischer Rundfunk spielt sechs Werke von Hans Fleischer

Anlässlich des 30. Todestages des Komponisten Hans Fleischer spielt der Bayerische Rundfunk im Rahmen der Reihe „Concerto bavarese“ auf Bayern 2 am Mittwoch, 23. Februar, um 00:12 Uhr sechs seiner Werke.

Geboren wurde Hans Fleischer zwar am 10. November1896 in Wiesbaden, aber da er von 1919 bis 1921 bei Professor Carl Kittel in Bayreuth Komposition studiert und seit 1945 bis zu seinem Tod am 20. Februar 1981 in der Stadt als freischaffender Komponist gelebt hat, darf man ihn ohne Zweifel einen Bayreuther nennen. 1976 wurde er mit dem Kulturpreis der Stadt Bayreuth gewürdigt.

Seine musikalischen Wurzeln liegen in der Spätromantik. Von Max Reger und Hans Pfitzner herkommend, lehnte er Atonalität, serielle Kompositionstechniken und elektronische Experimente ab. In ihrer kühnen, dissonanzen- und modulationsreichen Harmonik geht seine Musik aber weit über die Grenzen seiner Vorbilder hinaus. Seine Manuskripte – vornehmlich die der noch ungedruckten Werke – werden im Archiv der Stadt Bayreuth aufbewahrt. Durch die tatkräftige Unterstützung des Bayreuthers Günther Matthes, der sich ehrenamtlich um die Verwaltung des Nachlasses kümmert, konnten in den letzten Jahren immer wieder Werke herausgegeben werden.