Stadt Bayreuth

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17.02.2011

Bayreuth baut sein Angebot an Krippenplätzen weiter aus

In diesem Jahr sollen weitere 30 Plätze in der Dammallee und in Oberpreuschwitz entstehen

Die Stadt Bayreuth baut dasr Angebot an Krippenlätzen auch 2011 weiter aus.Die Stadt Bayreuth wird 2011 dem Ziel eines bedarfsgerechten Angebots an Kinderkrippenplätzen ein weiteres Stück näher kommen. Sowohl in der Dammallee als auch in Oberpreuschwitz werden neue Kinderkrippen mit insgesamt 30 Plätzen entstehen. Bis 2013 will die Stadt insgesamt 96 neue Krippenplätze realisieren.

Neben der bereits Ende der 1990er Jahre erreichten Vollversorgung mit Kindergartenplätzen ist Bayreuth damit auf einem guten Weg, auch bei den Betreuungsangeboten für die Kleinsten seinem Ruf als familienfreundliche Stadt gerecht zu werden.

Ab Mitte 2013 besteht für Eltern in Deutschland ein Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz. Das Krippenförderungs- und Tagesbetreuungsausbaugesetz verpflichtet die Kommunen, ab 2013 ein bedarfsgerechtes Angebot für alle Altersgruppen vorzuhalten. Da nicht alle in Frage kommenden Jungen und Mädchen von ihren Eltern in die Krippe gegeben werden, kann dieser Bedarf von Stadt zu Stadt durchaus unterschiedlich ausfallen. Während in Großstädten wie München und Nürnberg ein Versorgungsgrad von 40 Prozent und mehr angestrebt wird, geht die kommunale Jugendhilfeplanung der Stadt Bayreuth von 35 Prozent aus. Bayernweit wird mit einem durchschnittlichen Bedarf von 31 Prozent geplant.

Auch das Angebot an Tagesmüttern wird laufend erweitert

Auf dem Weg dorthin hat Bayreuth schon einiges geleistet: Zum Jahresende 2010 wurde mit 340 verfügbaren Krippenplätzen eine Quote von 27 Prozent erreicht. Im vergangenen Jahr entstanden in der Kindertagesstätte St. Nikolaus in Meyernberg, in der Kindertagesstätte “Windrad” in Aichig, in der Kindertagesstätte Hagenstraße sowie mit dem Neubau einer Krippe der Universität Bayreuth im Stadtteil Birken zusammen gleich 60 neue Krippenplätze. In diesem Jahr werden weitere 30 Plätze folgen, für 2012 sind nochmals 36 geplant und im Jahr 2013 soll das Aktionsprogramm mit weiteren 30 bis 36 Plätze dann abgeschlossen werden. Darüber hinaus wird das Angebot an Tagesmüttern durch entsprechende Qualifizierungskurse laufend erweitert.

“Bayreuth ist eine familienfreundliche Stadt. Ein Beweis hierfür ist das städtische Engagement, mehr Plätze für die Jüngsten zur Verfügung zu stellen. Ich freue mich, dass wir hier Schritt für Schritt weiter kommen”, so Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl. Die Stadt leiste damit einen wichtigen Beitrag für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Als ideal sieht es die Bayreuther Jugendhilfeplanung in diesem Zusammenhang an, wenn neue Krippenplätze an bestehende Kindergärten angegliedert werden. Dann entfällt für die Kinder der Wechsel in eine andere Einrichtung beim Erreichen der nächsten Altersstufe. Bei den erforderlichen Bauarbeiten kann die Stadt auf gute Fördermöglichkeiten zurückgreifen: 60 bis 80 Prozent der Kosten für den Krippen(aus)bau werden staatlich refinanziert.