Stadt Bayreuth

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04.01.2007

Bayreuth bewegt die Massen

Der Bayreuther Sportpark aus der Luft betrachtetDer Bayreuther Sportpark, bestehend aus Oberfrankenhalle, Hans Walter Wild-Stadion und städtischem Eisstadion hat sich 2006 wieder als Publikumsmagnet erwiesen. Über 150 000 Besucher kamen zu den dortigen kulturellen und sportlichen Veranstaltungen. Über eine eindrucksvolle “Abstimmung mit den Füßen” dürfen sich aber auch eine ganze Reihe weiterer städtischer Freizeit- und Kultureinrichtungen freuen.

Über 100 000 Besucher in der Oberfrankenhalle

Die mit Abstand größte Resonanz im Verbund des Sportparks kann auch im Jahr 2006 wieder die Oberfrankenhalle für sich reklamieren. 103 350 Zuschauer verfolgten hier in den vergangenen Monaten ein vielfältiges Konzertangebot, mehrere Messen und Ausstellungen sowie die dort gebotenen sportlichen Höhepunkte im Basketball, Handball oder Hallenfußball.

Ein besonderes Highlight im Veranstaltungskalender der Oberfrankenhalle waren diesmal natürlich die German Open im Tischtennis. 10.000 Besucher bildeten im November die Kulisse für das Stelldichein der internationalen Tischtennis-Elite. Mehrere Fernsehsender waren, zum Teil live, vor Ort. Ein Schmankerl für Sportfans war mit Sicherheit auch die Gymmotion-Turngala des Deutschen Turnerbundes Anfang Dezember, die nun schon zum zweiten Mal in Bayreuth Station machte und turnakrobatische Auftritte der Spitzenklasse bot.

“Die Oberfrankenhalle hat sich mit ihrem Team um Sportamtsleiter Christian Möckel und ihrer hohen technischen Leistungsfähigkeit als gefragter Standort für Veranstaltungen unterschiedlichsten Zuschnitts bewährt”, so OB Dr. Michael Hohl mit Blick auf die dort gebotene Programmvielfalt. Dies sei umso erfreulicher, als der Wettkampf der Städte um die Austragung medienwirksamer Highlights im Sport- und Konzertbereich ständig zunehme: “Derartige Veranstaltungen sorgen nicht nur für überörtliche Aufmerksamkeit, sie sind wichtige Umsatzfaktoren für Hotellerie, Gastronomie und Handel.”

Benefizspiel gegen den FC Bayern lockte 12  000 Fans an

Auch das Hans Walter Wild-Stadion hat 2006 viele Menschen angelockt. 44 000 Besucher zählt die städtische Statistik. Höhepunkt war zweifellos das Benefizspiel der Spielvereinigung Bayreuth gegen den Deutschen Fußballmeister FC Bayern München, das 12 000 Fans verfolgten. Nicht zu vergessen die 18 Heimspiele der SpVgg mit 32 000 Besuchern. Weitere knapp 4 000 Besucher schließlich gingen ins städtische Eisstadion – die meisten, um die Eishockeyspiele des EHC Bayreuth zu erleben. Nicht mit berücksichtigt bei dieser Zahl ist der öffentliche Eislauf im Stadion. Hiervon machen bis zum Jahreswechsel regelmäßig rund 15 000 Freunde des Schlittschuhlaufs gebrauch.

Als Publikumsmagneten erwiesen sich aber auch wieder die städtischen Museen mit ihren Ausstellungsangeboten. Herausragend war zweifelsohne die vom Richard-Wagner-Museum in Zusammenarbeit mit den Bayreuther Festspielen entwickelte Sonderausstellung “Der Ring des Nibelungen – die Szene als Modell” aus Anlass der Neuinszenierung des Ring für die Festspiele. Von Ende Juli bis Ende August erlebten über 14 000 Besucher die begeisternde Schau im Markgräflichen Opernhaus – das seit vielen Jahren erfolgreichste Ausstellungsprojekt in Bayreuth überhaupt. Doch auch die Sonderausstellung “Beckmann – Dix – Hubbuch” im Kunstmuseum sorgte weit über die Stadtgrenzen hinaus für Aufmerksamkeit und zählte über 4 000 Besucher. Dass sich Bayreuths Museen großer Beliebtheit erfreuen, bewies zudem erneut die “Lange Nacht der Museen”. Über 5 000 Nachtschwärmer machten von dem Angebot eines Streifzugs durch die vielschichtige Bayreuther Museumslandschaft Gebrauch. Und weitere 2 000 große und kleine Theaterfans verfolgten im vergangenen Mai die Aufführungen der ersten Bayreuther Schultheatertage im ZENTRUM.

Stadtbibliothek braucht neues Domizil

Zu den publikumsstärksten öffentlichen Einrichtungen in Bayreuth gehören übrigens auch die Stadtbibliothek mit Jugendbücherei. Letztere feierte 2006 ihr 50jähriges Bestehen mit einem Sonderprogramm. Beide Einrichtungen zählten im abgelaufenen Jahr 175 000 Besucher, die über 300.000 Medien ausgeliehen haben. Das sind mehr als 100 Medien pro Öffnungsstunde. Die Stadtbibliothek ist damit am derzeitigen Standort zweifellos an die Grenzen ihrer Kapazitäten angelangt. Die Suche nach einem neuen Domizil für die Einrichtung wird daher auch im neuen Jahr ein heißes kommunalpolitisches Thema bleiben.