Stadt Bayreuth

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17.09.2010

Bayreuth bewirbt sich um Bayerische Landesausstellung Bier

Bierregion wirft ihren Hut in den Ring – Großer Kreis von Konkurrenten

In Stadt und Land dreht sich nicht nur anlässlich der geplanten Landesausstellung alles rund um das Thema Bier.Alle Brauer – große und kleine – aus der Region Bayreuth mit ihrem traditionellen, handwerklichen, vielfältigen und einzigartigen Bier und Brauerhandwerk, genauso wie Stadt und Landkreis – gemeinsam – mit ihren zahllosen Bier-Highlights: sie alle zusammen wollen die Landesausstellung 2016 in die Region Bayreuth holen.</p>

Punktgenau und umfassend ausgearbeitet haben Stadt und Landkreis Bayreuth – die „Bierregion Bayreuth“ – ihre gemeinsame Bewerbung für die Bayerische Landesausstellung im Jahr 2016 im Haus der Bayerischen Geschichte abgegeben und damit den Hut in den Ring geworfen: eine Auswahlkommission aus Brauereifachleuten, Historikern und Touristikern wird nun in den nächsten Wochen die eingegangenen Bewerbungen prüfen. Anlaß der Landesausstellung ist das 500-jährige Bestehen des Bayerischen Reinheitsgebotes, das im Jahre 1516 in Ingolstadt verkündet wurde.

Damit ist auch gleich einer der großen Konkurrenten genannt, der ebenfalls seinen Anspruch auf Ausrichtung der Ausstellung erhebt. Da in Bayern ein besonderes Verhältnis zum Thema Bier besteht, haben sich zahlreiche weitere Orte aus dem ganzen Freistaat um die Ausstellung beworben: Ingolstadt, Bamberg, Kulmbach, Amberg, Wolnzach; viele andere haben auch ein Auge auf diese Ausstellung geworfen.

Koordination durch das Regionalmanagement

Die Koordination der Bayreuther Bewerbung lief über das gemeinsame Regionalmanagement von Stadt und Landkreis. Die Bewerbung selbst ausgearbeitet hat eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Bayreuth Marketing und Tourismus GmbH, des Regionalmanagements, mit Stadthistoriker Bernd Mayer und der Bayreuther Werbeagentur gmk. Sie setzte sich im Rahmen eines Agentur-Kreativwettbewerbes durch und wurde mit Ausarbeitung der Bewerbung beauftragt.

Mit von der Partie waren auch die Bayreuther AKTIEN-Brauerei und die Maisel-Brauerei. Dies nicht ohne Grund: fundiertes Brauerei-Fachwissen war gefragt und vor allem die Lösung der zentralen Frage: wo kann man die Ausstellung überhaupt unterbringen. Das Haus der Bayerischen Geschichte fordert nicht weniger als 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche samt zugehörenden Büros, Lager- und Technikräumen sowie passende Freiflächen; eine funktionsfähige Brauerei, historische Wirtschaften oder Platz für ein Volksfest sollten auch noch dabei sein. Die Ausstellungsort-Frage konnte daher nur mit den weitläufigen, teils leer stehenden und damit verfügbaren Räumlichkeiten der AKTIEN-Brauerei samt deren Umgriff – Aktienkeller, Herzogkeller, Maisel-Brauerei und Bier- und Büttnereimuseum, Katakomben – beantwortet werden. Ein sehr guter Standort, denn hier ist historische und heutige Brauereikultur in ganz vielen Facetten noch erlebbar. Der „Bayreuther Bierhügel“ als Kulminationspunkt der gesamten Bayreuther Bierregion.

Handwerklich, familiär, traditionell, vielfältig

Doch auch die Brauereien, die im Landkreis ansässig sind und natürlich die Bier-Highlights der gesamten Region, dürfen nicht vergessen werden. Schließlich verfügt die Region Bayreuth mit der Gemeinde Aufseß über den Bier-Weltrekord schlechthin: höchste Brauereidichte der Welt. Dazu kommt aber noch mehr: nicht weniger als drei sehr gut frequentierte Bierwanderwege, zahllose Angebote zum Thema Bier, wie Brauereiführungen, Brauerlebniskurse oder Bierverkostungen und Biertesterdiplome und natürlich die zahlreichen Brauereien der Region mit ihren vielen Biersorten selbst. Überall erlebbare und echte Bier- und Brauereikultur, die Einheimische wie Gäste sehr zu schätzen wissen. Das ist der große Vorteil und das Alleinstellungsmerkmal der Bierregion Bayreuth gegenüber allen Konkurrenten: handwerklich, familiär, traditionell, vielfältig. Kommt die Ausstellung nach Bayreuth, sollen die Besucherströme natürlich auch in die Region gelenkt werden. Also werfen alle Beteiligten ihre Bier-Pfunde in einen gemeinsamen Topf.

Mit der aus diesen Vorteilen gestrickten Bewerbung, den zahlreichen Bier-Besonderheiten und Bier-Einzigartigkeiten haben Stadt und Landkreis zusammen sehr gute Karten im harten Wettbewerb um die Ausrichtung der Ausstellung. Und eines wurde während der Bewerbungsphase ganz deutlich: die Region Bayreuth besitzt einen wahren Schatz und viel Erlebnispotential in Sachen Bierkultur. Das hat die Arbeit an der Bewerbung gezeigt. Und sie hat auch dazu beigetragen, dass die heimischen Brauer aus Stadt und Landkreis für dieses Projekt an einem Strang gezogen haben. Darauf kann man nur sein Glas heben – „zum Wohle“ der Bierregion Bayreuth!