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08.07.2010

Bayreuth – Burgenland: 20 Jahre Partner

Bayreuth und das Burgenland feiern ihre Kulturpartnerschaft


Die Stadt Bayreuth feiert in diesen Tagen ihre 20 Jahre andauernde Kulturpartnerschaft mit dem österreichischen Burgenland. Bei einer Feierstunde im Neuen Rathaus, zu der eine Delegation aus dem Burgenland mit Landesrat Helmut Bieler und Raidings Bürgermeister Markus Landauer an der Spitze nach Bayreuth gekommen war, wurde die Partnerschaft jetzt offiziell gewürdigt.

Die Brücke zwischen Bayreuth und dem Burgenland schlägt vor allem der Komponist Franz Liszt, der im Burgenländischen Raiding geboren wurde. Verbunden durch Leben und Werk dieses Künstlers, der als Freund und Förderer Richard Wagners für Bayreuth besondere Bedeutung hat, ist die Kulturpartnerschaft auch als besondere Würdigung seiner Person zu verstehen. Anlässlich seines 200. Geburtstages im kommenden Jahr wartet 2011 auf Besucher und Gäste Bayreuths ebenso wie auf die Bayreuther selber ein umfangreiches Jubiläumsprogramm.

Erste Schritte hin zur Partnerschaft reichen bis in die 1960er Jahre zurück

“Eine Kulturpartnerschaft zwischen einem Bundesland und einer Stadt mittlerer Größe, wie es Bayreuth ist, bezogen auf die Gebiete der Kunst, der Wissenschaft und Forschung, des Fremdenverkehrs und der Jugendpflege ist schon etwas Besonderes und nicht mit einer Städtepartnerschaft, wie wir sie kennen, vergleichbar”, betonte Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl im Beisein zahlreicher geladener Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kultur.

Der Oberbürgermeister erinnerte an die ersten Schritte zur Gründung der neuartigen und anspruchsvollen Partnerschaft, die bis in die 1960er Jahre zurückreichen, als der damalige Oberbürgermeister Hans Walter Wild die Gemeinde Raiding besuchte und im Gegenzug der damalige Landesrat für Kultur des Burgenlandes und spätere Bundeskanzler Fred Sinowatz und der seinerzeitige 2. Bürgermeister Raidings, Alois Nöhrer, nach Bayreuth kamen.

Dr. Hohl und Landesrat Bieler waren sich einig, dass heute der Brückenschlag von der oberfränkischen Bezirkshauptstadt Bayreuth in die pannonische Region Österreichs an der ungarischen Grenze als rundum gelungen angesehen werden kann. “Die jährlichen Veranstaltungen und Begegnungen aus dieser einzigartigen kulturellen Beziehung sind feste Bestandteile des Bayreuther Kulturlebens”, unterstrich der Oberbürgermeister. Dank des engagierten Einsatzes von Bürgerinnen und Bürgern auf beiden Seiten, von Vereinen und Verbänden aber auch der Verwaltungen habe sich die Kulturpartnerschaft in den vergangenen zwei Jahrzehnten sehr positiv entwickelt.

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt und Besuch des Bürgerfestes

Zum Abschluss der Feierstunde im Rathaus trugen sich Landesrat Helmut Bieler und Raidings Bürgermeister Markus Landauer ins Goldene Buch der Stadt Bayreuth ein. Die Burgenländische Delegation wird Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl auch am Freitag, 2. Juli, um 17 Uhr, bei der offiziellen Eröffnung des diesjährigen Bayreuther Bürgerfestes im Ehrenhof vor dem Alten Schloss begleiten. Besucher des Bürgerfestes können das Jubiläum auf dem Burgenländischen Weinfest im Hof des Historischen Museums feiern.

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