Stadt Bayreuth

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08.01.2008

Bayreuth punktet bei sozialen Themen

Das Thema Familienfreundlichkeit spielt in der Stadtentwicklung eine immer größere Rolle

Die Stadt Bayreuth arbeitet weiter an ihren Qualitäten als familienfreundliche Kommune. Mit Blick auf die sich immer deutlicher abzeichnenden Folgen eines demographischen Wandels und eines schleichenden Verlustes an Bevölkerungssubstanz spielt der Aspekt der Familienfreundlichkeit in der Stadtentwicklung eine immer größere Rolle.

Beispiel Jugendparlament: Für Bayreuth war die Wahl eines Jugendparlaments im April 2007 eine echte Premiere: Zum ersten Mal haben Jugendliche und junge Erwachsene jetzt ein eigenes kommunalpolitisches Beteiligungsangebot. Die zwölf gewählten Jugendparlamentarier haben inzwischen die konkrete Projektarbeit aufgenommen. Die Einrichtung einer Infotafel für Jugendliche an der neuen ZOH, eine eigene Homepage im Internet und die Errichtung eines Jugendbriefkastens sind in der Umsetzung. Im Frühjahr 2008 will das Jugendparlament zudem ein zweitägiges Konzert für Newcomer-Bands auf die Beine stellen.

Beispiel Kinderempfang im Rathaus: Auch der diesjährige Kinderempfang von Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl im Rathaus stieß bei Bayreuths Nachwuchs auf große Resonanz. Die vorgetragenen Wünsche und Anregungen wurden an die Dienststellen der Stadtverwaltung weitergegeben, um – wo immer möglich – für Abhilfe zu sorgen. Zusammen mit der monatlich stattfindenden Kindersprechstunde des OB und dem neuen Jugendparlament haben Bayreuths Jugendliche nun eine ganze Reihe von Möglichkeiten, ihre Ideen und Vorschläge in die Entscheidungsprozesse der Stadt einzubringen.

Beispiel Stadtjugendring: Seit 60 Jahren prägt der Stadtjugendring das Bild der Stadt für Kinder und Jugendliche. Auch bei der Betreuung des neuen Jugendparlaments spielt er eine wichtige Rolle. Erstmals verfügt die Organisation mit Stephanie Herrmann jetzt über eine hauptamtliche Geschäftsführerin, was nicht zuletzt durch das finanzielle Engagement der Stadt Bayreuth möglich wurde.

Beispiel Ausbau der Kindertagesbetreuung</strong>: Trotz der sehr guten Ausstattung mit Kinderkrippen, Kindergärten und Kinderhorten in Bayreuth gibt es immer wieder Bedarf für Betreuungen in Randzeiten, der durch Tagesmütter abgedeckt werden muss. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Bayreuth hat die Stadt Schulungskurse zur Gewinnung und Qualifizierung von Tagesmüttern angeboten. Mit finanzieller Unterstützung des Rotary-Clubs Bayreuth-Eremitage wurden 26 Frauen auf ihre zukünftige Tätigkeit vorbereitet. Im November hat bereits ein weiterer Kurs begonnen.

Beispiel “Bündnis für Familie”: Das Lokale Bündnis für Familie, dessen Ziel es ist, konkrete Fortschritte für Familien in Bayreuth zu erarbeiten, hat erstmals die familienfreundlichsten Arbeitgeber der Stadt ausgezeichnet. Die Sieger wurden im Rahmen eines Wettbewerbs ermittelt und zeichnen sich durch besonderes Engagement aus, wenn es darum geht, Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bringen. “Für Bayreuth ist der Stellenwert der Familien ein absolutes Zukunftsthema”, betont OB Dr. Hohl. Nur wenn es gelinge, Familien mit ihrem Nachwuchs in Bayreuth zu halten und jungen Menschen vor Ort eine attraktive Lebensperspektive zu eröffnen, bewahre sich die Stadt ihre Zukunftsfähigkeit. Die Stadtverwaltung selber, so Dr. Hohl weiter, sei ebenfalls gefordert und bemühe sich, mit gutem Bespiel voranzugehen. So hat das Rathaus 2007 zusätzlich und über seinen Bedarf hinaus insgesamt zehn Auszubildende eingestellt.

Beispiel Schulen: Für rund zehn Millionen Euro hat die Stadt in den Jahren 2006 und 2007 ihre Schulen fit für das neue achtstufige Gymnasium und die Ganztagsbeschulung gemacht. So konnte beispielsweise Mitte Juli ein für 1,5 Millionen Euro errichteter Neubau zur Ganztagsbeschulung an der Albert-Schweitzer-Schule eingeweiht werden. Im September hat der Stadtrat grünes Licht für ein Programm zur Verbesserung der Schulhofsituation an Bayreuths Schulen gegeben. Und Mitte Dezember wurde an der Altstadtschule ein vom Deutschen Fußball Bund gestiftetes Kleinspielfeld eingeweiht, das Pilotfunktion für ganz Bayern hat.

Beispiel Seniorensiegel: “Eine familienfreundliche Stadt muss attraktiv für alle Lebensalter sein”, betont OB Dr. Hohl. Bayreuth hat daher erstmals ein Siegel für seniorenfreundlichen Service verliehen. Drei Geschäfte dürfen sich jetzt mit der Auszeichnung schmücken. Sie haben ihre Ladeneinrichtung, ihre Produktpalette und ihr Beratungssystem besonders auf ältere Kunden ausgerichtet.