Stadt Bayreuth

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24.09.2014

Bayreuth punktet beim Wissenstransfer

iw-Studie belegt: Bayreuther Unternehmen arbeiten eng mit Uni und lokalen Forschungseinrichtungen zusammen

In Deutschland arbeiten viele Unternehmen mit Hochschulen vor Ort zusammen. Nach einer Untersuchung der „Institut der deutschen Wirtschaft Consult GmbH“ (iw) funktioniert der Wissenstransfer von lokalen Forschungseinrichtungen zu Unternehmen in der Stadt Bayreuth im bundesweiten Vergleich besonders gut.

Basis der Analyse war eine aufwendige und nach Angaben des Instituts in ihrer Art einzigartige Befragung von Geschäftsführern der jeweiligen lokalen Unternehmen. 5.500 Antworten aus 110 kreisfreien Städten lagen dem Institut deutschlandweit zur Analyse vor. In jeder Stadt nahmen 50 Unternehmen an der Erhebung teil. Demnach arbeiten 84 Prozent der befragten Unternehmen in Bayreuth mit lokalen Forschungseinrichtungen beziehungsweise örtlichen Hochschulen und Fachhochschulen zusammen. Damit rangiert die Stadt im bundesweiten Vergleich hinter Jena auf dem zweiten Platz.

Vor allem in mittelgroßen Städten mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern, wie Jena, Bayreuth oder das drittplatzierte Emden, weiß man auf Unternehmerseite eine enge Zusammenarbeit mit örtlichen Forschungseinrichtungen zu schätzen. Offenbar profitieren diese Städte zum einen von der geringen Anonymität – der Unternehmer kennt den Professor. Zum anderen spricht es sich dort offenkundig schneller herum, dass eine Kooperation handfeste Vorteile bringt.

Weitere Informationen zur Untersuchung sind im Internet unter www.iwconsult.de/regional abrufbar.