Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG

04.01.2010

Bayreuther Besuchermagneten

Rückblick 2009: Kultur- und Freizeitangebote mobilisierten viele tausend Menschen

Der Bayreuther Sportpark, bestehend aus Oberfrankenhalle, Hans Walter Wild-Stadion und städtischem Eisstadion hat sich 2009 wieder als Publikumsmagnet erwiesen. Weit über 100.000 Besucher kamen zu den dortigen kulturellen und sportlichen Veranstaltungen. Über eine eindrucksvolle “Abstimmung mit den Füßen” dürfen sich aber auch eine ganze Reihe weiterer städtischer Freizeit- und Kulturangebote freuen.

Die mit Abstand größte Resonanz im Verbund des Sportparks kann 2009 wieder die Oberfrankenhalle für sich reklamieren. Knapp 70.000 Zuschauer verfolgten hier in den vergangenen Monaten Konzerte, Messen und Ausstellungen sowie die dort gebotenen sportlichen Höhepunkte.

Die Oberfrankenhalle

Ein besonderes Highlight im Veranstaltungskalender der Oberfrankenhalle waren die Deutschen Meisterschaften im Judo, die schon in wenigen Wochen am 23./24. Januar 2010 erneut in Bayreuth zu Gast sein werden. Ein Schmankerl für Sportfans war mit Sicherheit auch die Gymmotion-Turngala des Deutschen Turnerbundes Ende November, die in Bayreuth ihre Deutschland-Tournee startete. Doch auch die 17 Heimspiele des BBC Bayreuth in der 2. Basketball-Bundesliga haben sich als Besuchermagnet erweisen. Insgesamt 38.000 Besucher weist hier die Statistik des Sportamtes aus.

“Die Oberfrankenhalle hat sich mit ihrem Team um Sportamtsleiter Christian Möckel und ihrer hohen technischen Leistungsfähigkeit als gefragter Standort für Veranstaltungen unterschiedlichsten Zuschnitts bewährt”, so OB Dr. Michael Hohl mit Blick auf die dort gebotene Programmvielfalt. Dies sei umso erfreulicher, als der Wettkampf der Städte um die Austragung medienwirksamer Highlights im Sport- und Konzertbereich ständig zunehme. Zusätzliche Impulse in diesem Bereich verspricht sich der Oberbürgermeister auch von der im November neu gegründeten Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH. Mit den neu geschaffenen ganzheitlichen Marketingstrukturen werde sich Bayreuth hier noch besser positionieren.

Knapp 22.000 Besucher weist die Statistik für das städtische Eisstadion aus – die meisten natürlich, um die Eishockeyspiele des EHC Bayreuth zu erleben. Nicht mit berücksichtigt bei dieser Zahl ist der öffentliche Eislauf im Stadion. Hiervon machen bis zur Jahreswende regelmäßig rund 15.000 Freunde des Schlittschuhlaufs Gebrauch. Das Hans Walter Wild-Stadion schließlich hat 2009 rund 13.000 Besucher angelockt. Allein zum Benefizspiel der Spielvereinigung Bayreuth gegen den 1. FC Nürnberg kamen 7.500 Fans ins Stadion.

Kulturelle “Frequenzbringer”

Hohe Besucherfrequenz vermelden auch die städtischen Kultureinrichtungen und -angebote – vorneweg die zweite Halbzeit des Wilhelmine-Doppeljubiläums, das auch 2009 übers ganze Jahr hinweg mit einer Fülle unterhaltsamer und attraktiver Veranstaltungen aufwartete und damit weit über die Stadtgrenzen hinaus Werbung für Bayreuth machte. Weitere Highlights: Beim “Public Viewing” Anfang August auf dem Volksfestplatz zählten die Veranstalter 40.000 Menschen, die die Live-Übertragung von “Tristan und Isolde” auf dem Festspielhaus verfolgten. Die diesjährige lange Nacht der Museen – es war bereits die neunte in Folge – zählte 25.000 Museumsbesuche.

Ebenso viele Besucher weist die Statistik fürs Richard-Wagner-Museum aus – traditionell das Flaggschiff unter Bayreuths Museen, wenn es um das Besucherinteresse geht. Weitere 15.000 Kunstfreunde kamen ins Kunstmuseum im Alten Rathaus, das derzeit seinen 10. Geburtstag mit einer Ausstellung von Werken Max Ackermanns feiert, und 10.000 Nachtschwärmer genossen das 40. Bayreuther Sommernachtsfest bei einer milden Sommernacht in der Eremitage. Nicht zu vergessen das Bayreuther Bürgerfest, das heuer nicht nur Markgräfin Wilhelmine, sondern auch das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft Bayreuths mit La Spezia in den Mittelpunkt des Interesses rückte. Der dreitägige Feiermarathon lockt regelmäßig bis zu 120.000 Besucher in die Innenstadt.

Abschied nehmen hieß es dagegen in diesem Jahr bis auf weiteres von der traditionsreichen Fränkischen Festwoche und vom Bayreuther Barock. Beiden Festivals wird durch die ab 2010 anstehende Generalsanierung des Markgräflichen Opernhauses eine Zwangspause auferlegt.