Stadt Bayreuth

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24.09.2010

Bayreuther Energiesparratgeber

Service des Umweltamtes auf den Seiten von bayreuth.de

Die ständig steigenden Energiepreise machen das Nachdenken über Möglichkeiten zur Absenkung des individuellen Energieverbrauchs immer interessanter. Schließlich reduzieren Energiesparmaßnahmen nicht nur den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid. Sie schonen auch den Geldbeutel. Das Umweltamt der Stadt Bayreuth hat zu dieser aktuellen Thematik eine ganze Reihe von Informationsangeboten ins Internet gestellt.

Grundlage zur Abschätzung von möglichen Energiesparmaßnahmen ist die Ermittlung des tatsächlichen Verbrauchs, der Vergleich mit Verbrauchskennwerten sowie die anschließende Beurteilung. Damit sich jeder Hausbesitzer und Mieter diese Grundlagen selbst erarbeiten kann, hat das Rathaus einen interaktiven Heizkostenratgeber in die städtischen Internetseiten einarbeiten lassen. Mit diesem HeizEnergie-CheckOnline kann man seinen Heizenergieverbrauch und die Heizkosten selbst online überprüfen. Zeigt er als Ergebnis hohen Verbrauch, so dass Sanierungsmaßnahmen notwendig und sinnvoll sind, helfen unabhängige Berater bei der Auswahl der geeigneten Maßnahmen. Staatliche Zuschüsse für diese Vor-Ort-Beratung gibt’s vom Bundesamt für Wirtschaft.

Zusätzlich werden auf den Bayreuther Internetseiten folgende durch das Bundesumweltministerium geförderte Ratgeber und Informationen kostenlos bereitgestellt: Ein Energieausweisratgeber; ein StromCheck, mit dem der Stromverbrauch in den eigenen vier Wänden überprüft werden kann; ein Förderratgeber, mit dessen Hilfe man erfährt, welche Fördermittel für etwaige Sanierungsschritte zur Verfügung stehen; ein Modernisierungsratgeber mit konkreten Prognosen zu geplanten Energiesparmaßnahmen; Beispiele für besonders gelungene Modernisierungsvorhaben; ein Heizkostenvergleich für Neubauten und Altbauten; ein Check für Umwälzpumpen; ein Kühl-Check, der darüber informiert, wie viel an Stromkosten man beim Austausch eines alten Gerätes sparen; ein Thermostatcheck; ein Hitzeschutzratgeber und schließlich ein Ökostromtarifrechner sowie weitere Energiespartipps.

Außerdem ist ein neuer bundesweiter Heizspiegel erschienen, der beim Bürgerdienst und im Umweltamt, Neues Rathaus, Luitpoldplatz 13, 4. Stock, erhältlich ist. Mit diesem von co2online und der Heizspiegel-Kampagne des Bundesumweltministeriums erstellten Faltblatt können die Bürger die verbrauchte Heizenergie und die Heizkosten bewerten. Der Heizspiegel basiert auf bundesweit erhobenen Heizdaten von zentral beheizten Wohngebäuden. Mieter und Eigentümer können die Zahlen ihrer aktuellen Heizkostenabrechnung mit den Werten des Heizspiegels vergleichen und so ihr Gebäude einstufen. Der Heizspiegel bewertet den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten von Wohngebäuden in vier Klassen: günstig, mittel, erhöht und hoch. Hierbei wird zwischen Erdgas, Heizöl und Fernwärme unterschieden. Außerdem werden die jeweils angefallenen CO2-Emissionen aufgeführt.

Mit dem Heizspiegel erhalten Interessenten, die sich detailliert über ihre Heizkosten und ihren Heizenergieverbrauch informieren möchten, einen Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten.

Für Rückfragen stehen die Mitarbeiter des Amts für Umweltschutz unter den Telefonnummern  (09 21) 25 13 85 und 25 11 18 gerne zur Verfügung.