Stadt Bayreuth

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22.09.2014

Bayreuther Gespräche zu Wilhelm Leuschners 70. Todestag

Zum Symposium “Zwischen Leid und Unbeugsamkeit” wird unter anderem der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffman erwartet

„Zwischen Leid und Unbeugsamkeit – Europäische Erinnerungsarbeit zu NS-Opfern und Widerstand“ lautet der Titel der inzwischen 10. Bayreuther Gespräche in Regie der Wilhelm-Leuschner-Stiftung, die am Samstag, 27. September, ab 14 Uhr, in der Zamirhalle Bayreuth, Eduard-Bayerlein-Straße 8, stattfinden.

Zentraler Ausgangspunkt ist in diesem Jahr der 70. Todestag von Wilhelm Leuschner, der am 29. September 1944 von den NS-Schergen ermordet wurde. Brücke der Erinnerungsarbeit ist unter anderem der gewerkschaftliche Widerstand in der italienischen Region um Bayreuths heutige Partnerstadt La Spezia und Leuschners reichsweites Widerstandsnetz von Vertrauensleuten 1944.

Als Referent wird unter anderem der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Reiner Hoffmann, erwartet, der sich dem Thema „Die Einheitsgewerkschaft 70 Jahre nach Leuschners Tod – ein Modell für Europa?“ widmet.

Das Symposium „Zwischen Leid und Unbeugsamkeit“ beginnt um 14.30 Uhr. Um 19 Uhr schließt sich ebenfalls in der Zamirhalle ein Benefizkonzert des Zamirchors Bayreuth unter der Leitung von Roland Vieweg an. Der Eintritt beträgt 10 Euro (ermäßigt 7 Euro) und kommt der pädagogischen Arbeit in der Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte Bayreuth zugute.

Programmflyer [ Download: PDF-Datei ]