Stadt Bayreuth

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28.12.2005

Bayreuther Publikumsmagneten

Oberfrankenhalle, Stadion und Eisstadion melden 165 000 Besucher – Kunstmuseum und Museumsnacht mit Rekordzahlen

Der Bayreuther Sportpark, bestehend aus Oberfrankenhalle, Hans Walter Wild-Stadion und städtischem Eisstadion hat sich 2005 als echter Publikumsmagnet erwiesen. Rund 165 000 Besucher kamen zu den dortigen kulturellen und sportlichen Veranstaltungen. Über eine eindrucksvolle „Abstimmung mit den Füßen“ dürfen sich aber auch eine ganze Reihe weiterer städtischer Freizeit- und Kultureinrichtungen freuen. Das Kunstmuseum im Alten Rathaus beispielsweise meldet für 2005 die höchste Besucherzahl seit seiner Eröffnung Ende 1999.

Basketball in der OberfrankenhalleDie mit Abstand größte Resonanz im Verbund des Sportparks kann auch im Jahr 2005 wieder die Oberfrankenhalle für sich reklamieren. 87 000 Zuschauer verfolgten hier in den vergangenen Monaten ein vielfältiges Konzertangebot, mehrere Messen und Ausstellungen sowie die dort gebotenen sportlichen Höhepunkte im Basketball, Boxen, Handball oder Hallenfußball.

Besondere Highlights im diesjährigen Veranstaltungskalender der Oberfrankenhalle waren mit Sicherheit die Internationale Berufsbox-Gala im Mai mit mehreren erstklassigen Fights und Live-Übertragung in der ARD sowie die Gymmotion-Turngala des Deutschen Turnerbundes Anfang Dezember mit turnakrobatischen Auftritten der Spitzenklasse. Und auch im kommenden Jahr wird die Oberfrankenhalle wieder Spitzensport zu bieten haben. Bereits jetzt hat sich die internationale Tischtennis-Weltelite zu den German-Open 2006 in Bayreuth angemeldet. Die Spiele sind für die Zeit vom 8. bis 12. November angesetzt.

„Die Oberfrankenhalle hat sich dank intensiver Akquisition unserer Verwaltung und hoher Leistungsfähigkeit als ein gefragter Standort für Veranstaltungen unterschiedlichsten Zuschnitts bewährt“, so OB Dr. Dieter Mronz mit Blick auf die dort angebotene Programmvielfalt. Dies sei umso erfreulicher, als der Wettkampf der Städte um die Austragung medienwirksamer Highlights im Sport- und Konzertbereich ja ständig zunehme: „In Bayreuth sind derartige Veranstaltungsangebote neben der überörtlichen Aufmerksamkeit auch für unsere Hotellerie, für Gastronomie und Handel wichtige Umsatzfaktoren.“

Dies gilt auch für das Hans Walter Wild-Stadion, das heuer knapp 56 000 Besucher zählte. Höhepunkte waren hier das Damen-Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und Schottland, das 15 000 Zuschauer verfolgten, sowie das Open-Air-Konzert mit Peter Maffay, bei dem 13 000 Fans des Deutsch-Rockers gezählt wurden. Nicht zu vergessen natürlich die 19 Heimspiele der SpVgg Bayreuth mit 27 500 Zuschauern. Weitere 22 000 Besucher schließlich lockte das städtische Eisstadion – die meisten, um die Eishockeyspiele des ESV Bayreuth zu erleben. Nicht mit berücksichtigt bei dieser Zahl ist der öffentlichen Eislauf im Stadion. Hiervon machen bis zum Jahreswechsel regelmäßig rund 15 000 Freunde des Schlittschuhlaufs Gebrauch.

Als Publikumsmagneten erwiesen sich aber auch wieder die städtischen Museen. Das Urweltmuseum im Lüchauhaus beispielsweise besuchten heuer 24 500 Museumsfreunde und das Kunstmuseum im Alten Rathaus meldet mit 16 800 Besucher ein Rekordergebnis in seiner noch jungen Geschichte. Dass sich Bayreuths Museen immer größerer Beliebtheit erfreuen, bewies zudem die diesjährige „Lange Nacht der Museen“. Mit 31 300 Besuchern wurde ebenfalls ein neuer Rekord erzielt.

Zu den publikumsstärksten öffentlichen Einrichtungen in Bayreuth gehören übrigens auch die Stadtbibliothek mit Jugendbücherei. Sie zählten heuer weit über 160 000 Besucher, die mehr als 300 000 Medien ausgeliehen haben. Beste Voraussetzungen also für 2006, das Jahr in dem die Jugendbücherei ihr 50jähriges Bestehen feiert.