Stadt Bayreuth

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14.09.2006

Bayreuther Zentrum der Ganztagsbeschulung

Einer der großen Investitionsschwerpunkte der Stadt Bayreuth ist in diesem Jahr der Bereich der Schulen. Rund zehn Millionen Euro umfasst das derzeit laufende Ausbau- und Sanierungsprogramm, das von den drei Komponenten Ganztagsbeschulung, achtstufiges Gymnasium und Investitionen in die Modernisierung der Bayreuther Schulen bestimmt wird. An der Albert-Schweitzer-Schule konnte die Stadt jetzt Richtfest für einen rund zwei Millionen Euro teuren Neubau zur Ganztagsbeschulung feiern.

Modellhaftes Zentrum für Bayreuth

Beim Richtfest bezeichnete 2. Bürgermeister Thomas Ebersberger den inzwischen erfolgten Einstieg in die Ganztagsbeschulung an der Albert-Schweitzer-Schule als ein deutliches Plus für die Qualitäten des Bildungsstandortes Bayreuth und somit als echtes Zukunftsprojekt. Das überzeugende pädagogische Konzept der Schule und das Engagement der Stadt als Sachaufwandsträger, das eine attraktive, für die Schüler gewinnbrinende Gestaltung des Unterichtstages gewährleiste, seien mit ausschlagebend für die Förderzusage des Freistaats Bayern für das neue Projekt gewesen.

Der im Herbst 2005 fertiggestellte Erweiterungsbau der Albert-Schweitzer-SchuleBereits im Herbst 2005 hatte die Albert-Schweitzer-Schule für rund 600 000 Euro neue Räumlichkeiten für die Nachmittagsbetreuung von Schulkindern mit Seminar-, Gruppen- und Essräumen sowie einer Küche und einem Schülercafé bekommen. „Der Wandel der Familienstrukturen mit Berufstätigkeit beider Eltern beziehungsweise alleinerziehender Elternteile und notwendige präventive Maßnahmen für sozial gefährdete Kinder sowie die wachsenden Anforderungen an Bildung und Wissen erfordern dringend den Ausbau solcher ganztägiger Betreuungs- und Förderangebote. Die Albert-Schweitzer-Schule ist hierfür ein modellhaftes Zentrum in Bayreuth“, betonte Ebersberger.

Der jetzt mit einem Dach für den Winter dicht gemachte Rohbau des zweigeschossigen Baukörpers wird mit einem Verbindungsgang an die bestehende Albert-Schweitzer-Schule angekoppelt. Im Erdgeschoss entsteht Platz für mehrere fachspezifische Klassenräume, so für die hauswirtschaftliche und die gewerbliche Berufsvorbereitung, für einen Technikraum und sanitäre Anlagen. Im Obergeschoss sind fünf Normalklassen vorgesehen. Alles in allem stehen der Schule nach Abschluss der Bauarbeiten über 600 Quadratmeter an neuer Nutzfläche zur Verfügung. Geht alles nach Plan, so wird der Neubau rechtzeitig zum Beginn des Schuljahres 2007/2008 fertig sein. 

Neue Pausenhalle fürs Graf-Münster-Gymnasium

Das Graf-Münster-GymnasiumNeben der Ganztagsbeschulung halten auch die baulichen Erfordernisse des neuen achtstufigen Gymnasiums Planer und Baufirmen auf Trab. Am Graf-Münster-Gymnasium wurde jetzt nach erfolgtem Umbau eine neue Pausenhalle eingeweiht. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 680 000  Euro, die nahezu komplett über staatliche Zuschüsse finanziert werden konnten. Insgesamt hat die neue Pausenhalle eine Nutzfläche von 510 Quaratmeter.

Ganztägige Betreuung gewährleistet

Notwendig geworden war das Projekt im Zuge der Einführung des G 8, da für das Graf-Münster-Gymnasium aufgrund der aktuellen Schülerzahlen Pausenhallenflächen fehlten. Als wichtigste Umbaumaßnahmen wurden die alten Glasbausteinfenster ausgebaut und durch neue Leichtmetalloberlichtfenster ersetzt. Zudem wurden neue Fensteröffnungen geschaffen, um einen Ausblick Richtung Pausenhof zu ermöglichen. Auch eine schallschluckende Decke einschließlich abgehängter Beleuchtung wurde angebracht. Sämtliche Innen- und Außentüren sowie der gesamte Bodenbelag wurden erneuert. Im ehemaligen Geräteraum der alten Sporthalle wurde eine Küche aus Edelstahl eingebaut. Auch das Mobiliar für den Verpflegungsraum im Rahmen der Ganztagsbetreuung wurde neue angeschafft.

Bürgermeister Ebersberger, der die Einweihung vornahm, bezeichnete den Umbau als sehr gelungen und als Gewinn für die Schule. Somit sei nun die Früh- und Mittagsbetreuung am Graf-Münster-Gymnasium sichergestellt. Zudem verwies Ebersberger auf den momentan im Bau befindlichen Erweiterungsbau der Schule an der Nobelstraße, dessen Gesamtkosten sich auf 2,23 Millionen Euro belaufen und bei dem die Bauarbeiten im Frühsommer 2007 abgeschlossen sein sollen.