Stadt Bayreuth

10.07.2007

Bayreuths familienfreundlichste Arbeitgeber

Bayreuths Lokales Bündnis für Familie hat in den vergangenen Wochen den familienfreundlichsten Arbeitgeber gesucht. Im Zuge eines Wettbewerbs waren die örtlichen Unternehmen aufgerufen, sich auf der Grundlage einer Fragenbogenaktion für dieses Prädikat zu bewerben. Die Mitglieder des Arbeitskreises “Familienfreundlicher Arbeitgeber” haben jetzt die Sieger ermittelt.

Seit annähernd zwei Jahren beschäftigt sich das Bayreuther Bündnis für Familie mit konkreten Maßnahmen und Projekten, um die Familienfreundlichkeit in Bayreuth weiter zu steigern. In Regie des gleichnamigen Arbeitskreises unter Leitung von Sabine Köppel, Geschäftsführerin des Bayerischen Einzelhandelsverbandes Bayreuth, wurde in den vergangenen Wochen der familienfreundlichste Arbeitgeber in Bayreuth gesucht.

Der Wettbewerb, der auf der Basis einer Fragebogenaktion organisiert wurde, startete am 15. Mai. Sechs Wochen lang konnten die Fragebögen übers Internet abgerufen und ausgefüllt an das Stadtjugendamt, geschickt werden. Teilnahmeberechtigt war jedes Unternehmen, das seinen Sitz in Bayreuth hat. Insgesamt 15 Bayreuther Unternehmen nutzten die Chance, sich um das Prädikat der besonderen Familienfreundlichkeit zu bewerben. Wer einen Fragebogen ausgefüllt zurücksandte, erhielt einen speziellen Aufkleber mit dem neuen Logo des Bayreuther Familienbündnisses und der Aufschrift: Wettbewerb „Familienfreundlichster Arbeitgeber – Wir machen mit!” Damit können die Teilnehmer ihr Engagement für die Familienfreundlichkeit ihres Betriebes verdeutlichen und zusätzlich publik machen. Die Auswahl der Erstplatzierten wurde Ende Juni durch die Mitglieder des Arbeitskreises vorgenommen.

Der Arbeitskreis unterschied bei der Auswertung der Bewerbungen zwischen Unternehmen mit bis zu 30 Beschäftigten, Unternehmen mit 31 bis 300 Beschäftigten und Unternehmen mit mehr als 300 Beschäftigten.

Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl lobte bei der Präsentation der Sieger alle Teilnehmer des Wettbewerbs für ihr familienfreundliches Engagement. Der Wettbewerb sei eine gute Gelegenheit gewesen, Aspekte der Familienfreundlichkeit im eigenen Betrieb auf den Prüfstand zu stellen. “Auch wenn wir uns eine etwas größere Resonanz auf den Wettbewerb gewünscht hätten, so ist es doch ermutigend, zu sehen, dass dieses Thema seitens der Wirtschaft aufgeschlossen angegangen wird”, betonte das Stadtoberhaupt. Die Stadt werde auch künftig gezielt auf die Karte einer familienfreundlichen Fortentwicklung setzen: “Denn die ist letztlich ein ganz entscheidender Standortfaktor und kann mit den Ausschlag geben, ob es gelingt, qualifizierte Kräfte für die heimischen Firmen und Unternehmen zu gewinnen oder nicht.”

Die größte Resonanz erzielte der Wettbewerb bei der Gruppe der Firmen bis 30 Beschäftigten. Hier gingen folgende acht Unternehmen ins Rennen: Anwaltskanzlei Dr. Georg Fischer, Wasserbetten-Trunk, Bäckerei und Konditorei Lang, Bestattungs-Institut Johann Himml, Gemeinnützige Bayreuther Wohnungsbaugenossenschaft eG, Fischer Haustechnik GmbH, Bau- und Möbelschreinerei Andreas Oetter GmbH, Energent AG. Die Nase vor hatten hier am Ende die Anwaltskanzlei Fischer und Fischer Haustechnik GmbH.

In der nächsten Größenordnung gingen fünf Fragebögen ein, und zwar von Jakob GmbH, VR-Bank Bayreuth eG, Barmer Ersatzkasse, Schlenck GmbH und dem Zentrum Bayern Familie und Soziales, das letztlich von der Jury zum Sieger auserkoren wurde. Und von den Groß-Unternehmen ab 301 Beschäftigten beteiligten sich die Deutsche Rentenversicherung und die Stadt Bayreuth am Wettbewerb. Die Nase vorn hatte die Deutsche Rentenversicherung.