Stadt Bayreuth

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13.10.2005

Bereich Dammallee wird gestalterisch aufgewertet

Beim Erscheinungsbild des Bereichs Dammallee stehen die Zeichen auf Verbesserung: Neue Straßenlampen, eine Generalüberholung der dortigen Grünflächen, mehr Blumenschmuck sowie die attraktive Ausleuchtung historischer Bausubstanz sind wesentliche Bestandteile eines Verschönerungsprogramms, das sich die Stadt in Zusammenarbeit mit der Land- und Forstwirtschaftlichen Sozialversicherung (LSV) vorgenommen hat.

Wie Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz mitteilt, vollzieht sich das Programm zur Verschönerung der Dammallee vor dem Hintergrund zweier markanter Gebäudesanierungen in Bayreuths barocker Prachtstraße – der Friedrichstraße. Dank der Unterstützung der Städtebauförderung, der Oberfrankenstiftung und der Stadt wurde das frühere Klosterbräuhaus an der Einmündung der Dammallee als neues Domizil der Oberfrankenstiftung rundum wieder hergerichtet. Direkt gegenüber wiederum wird demnächst die Sanierung des ehemaligen Ellrodtschen Palais mit seinem kunstvollen, repräsentativen Säulenportikus abgeschlossen.

Diese bedeutenden Fortschritte im historischen Bayreuther Stadtbild waren für Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz Anlass zu weiteren gestalterischen Verbesserungen an der dortigen Abzweigung der Dammallee. Nachdem frühere starke Verwerfungen des Straßenpflasters bereits begradigt wurden, steht jetzt der Aufbau einer neuen Straßenbeleuchtung mit dekorativen Lampen auf dem laufenden Erneuerungsprogramm des städtischen Tiefbauamts. „Der ganze Straßenzug zwischen Friedrichstraße und Wittelsbacherring wird nun in ein schönes Licht gerückt und sichtbar aufgewertet“, erläutert das Stadtoberhaupt.

Dazu gehöre auch das viel frequentierte Dammwäldchen mit dem großen Gebäudekomplex der Land- und Forstwirtschaftlichen Sozialversicherung Franken/Oberbayern, als bedeutender überörtlicher Institution mit rund 400 Beschäftigten allein in Bayreuth. In einem Planungs- und Abstimmungsgespräch zwischen OB Mronz, begleitet von Tiefbaureferent Friedrich Taubmann, und dem LSV-Direktor Hans-Jürgen Rahn sowie dem Regionalchef Ludwig Ziegler wurden in diesen Tagen die beiderseitigen Maßnahmen festgelegt.

So wird die LSV ihr historisches Gebäude, das von 1872 bis 1874 der Wohnsitz Richard Wagners war, durch eine neu installierte Anstrahlung optisch herausheben und auch die vorgelagerten Grünflächen verschönern. Die dortige Jahnstraße erhält ein paar weitere Besucherparkplätze. Das Stadtgartenamt wird die Parkanlage des Dammwäldchens, ehemals Bayreuths erste kommunale Grünanlage, einer Generalüberholung unterziehen und durch Auslichtungen sowie weiteren Blumenschmuck sichtbar neu gestalten. Zusätzliche Lampen werden auch hier für eine optische Aufwertung sorgen.