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27.10.2014

BEW senkt die Strompreise

Arbeitspreis wird zum 1. Januar 2015 um rund 0,5 Cent pro Kilowattstunde sinken

Der Strom der Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs- GmbH (BEW) wird für die Kunden günstiger. Zum 1. Januar 2015 wird er um rund 0,5 Cent pro Kilowattstunde im Arbeitspreis sinken. Möglich machen das laut BEW-Geschäftsführer Jürgen Bayer gesunkene staatliche Umlagen sowie ein günstiger Beschaffungspreis.

„Inzwischen ist auch der letzte Bestandteil des Strompreises für das kommende Jahr veröffentlicht und wir konnten rechnen“, sagt Jürgen Bayer, Geschäftsführer der BEW. „Jetzt können wir klipp und klar sagen, dass sich der Strompreis verbilligt und wir diesen Vorteil natürlich an unsere Kunden weitergeben werden.“ Damit sinken die Strompreise der BEW ab dem 1. Januar 2015 im Arbeitspreis um knapp einen halben Cent je Kilowattstunde im Arbeitspreis. Heizstromkunden zahlen sogar über 1,5 Cent je Kilowattstunde weniger.

Der Grund für den günstigeren Strompreis sind gesunkene Umlagen und die Tatsache, dass die BEW Strom billiger einkaufen konnte als noch im Jahr davor. Weil auch die Netzentgelte, im Gegensatz zu vielen anderen Regionen, nicht gestiegen sind, kann die BEW den Strompreis für ihre Kunden senken. „Wir treten damit den Gegenbeweis an, dass der Strom immer teurer werden muss“, sagt Bayer. „Den Willen, unsere ohnehin günstigen Strompreise für unsere Kunden zu senken, hatten wir schon immer. Aber das konnten wir nicht, weil die Abgaben und Umlagen immer weiter gestiegen sind.“

Tatsächlich sind die Bestandteile des Strompreises inzwischen für den Verbraucher zu einem nur schwer zu durchschauenden Dickicht geworden. Steuern, Abgaben und Umlagen, darunter die EEG-Umlage, machen etwa die Hälfte des Preises aus. Hinzu kommt das Netzentgelt – der Preis dafür, dass die Netzbetreiber den Strom über ihre Netzte dorthin transportieren, wo er gebraucht wird. Lediglich rund ein Viertel des Strompreises kann die BEW beeinflussen. Darin sind die Kosten für den Stromeinkauf, die Verwaltung, den Vertrieb und den Kunden-Service enthalten.

Gewinne bleiben in der Region

„Dass wir immer im Sinne unserer Kunden rechnen, hat schon das vergangene Jahr bewiesen“, betont Bayer. Obwohl die EEG-Umlage damals stieg, habe die BEW die Preise stabil gehalten und die Mehrkosten von nahezu einem Cent je Kilowattstunde selbst getragen. „Wir, die Stadtwerke Bayreuth – und damit auch die BEW –, stehen für faire Preise und Verlässlichkeit“, betont Jürgen Bayer. „Außerdem bleiben unsere Gewinne in der Region und ermöglichen den Betrieb von Bädern, des städtischen Busverkehrs und der Parkbetriebe.“

Auch für die Kunden der BEW in der Gasversorgung gibt es gute Nachrichten: Trotz der schwierigen weltpolitischen Situation bleiben die Gaspreise bis zum Ende der Heizperiode 2015 konstant. Darüber hinaus haben BEW-Kunden über den „MeinFixGas-Tarif“ die Möglichkeit, sich eine Gaspreisgarantie bis Mitte 2016 zu sichern (Mehrwertsteuer ausgenommen).

(Quelle: Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs- GmbH)