Stadt Bayreuth

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05.12.2008

BEW und Stadtwerke Kulmbach kooperieren beim Bereitschaftsdienst

Störungen und Ausfälle kennen weder Tageszeit noch Wochentag. Sie kommen oft unerwartet und stets ungelegen. Zum Teil ist Gefahr in Verzug und es muss sofort gehandelt werden. Die Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs GmbH (BEW) und die Stadtwerke Kulmbach haben daher eine Kooperation im Bereich des Bereitschaftsdienstes vereinbart.

Um die Gefahrensituationen und Versorgungsstörungen für die Bürger und Unternehmen so gering wie möglich zu halten, sind die BEW und die Stadtwerke Kulmbach wie alle lokalen Versorger verpflichtet, einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst vorzuhalten. Dadurch stehen beide Unternehmen ihren Kunden rund um die Uhr zur Verfügung und können sofort reagieren. Selbstverständlich sind in die Organisation auch örtliche Bau- und Rohrleitungsunternehmen eingebunden, damit – soweit erforderlich – auch Baumaßnahmen zu jeder Tages- und Nachtzeit durchgeführt werden können.

Die bei der Organisation des Bereitschaftsdienstes verbindlich zu beachtenden Rechtsgrundlagen sehen nun vor, dass eine personell rund um die Uhr besetzte Zentrale vorzuhalten ist, um die Notrufe entgegen zu nehmen und dann persönlich an die Bereitschaftshabenden weiterzuleiten. Die Stadtwerke Kulmbach haben aus Wirtschaftlichkeitsgründen bisher den Bereitschaftsdienst durch Rufweiterleitung auf das Handy des Bereitschaftshabenden Meisters gewährleistet. Die BEW musste dagegen wegen der zu ihrem Aufgabengebiet gehörenden Stromversorgung anders als die Stadtwerke Kulmbach seit jeher eine rund um die Uhr besetzte Warte vorhalten.

Um die sich aus der gemeinsamen Nutzung dieser bei der BEW vorhandenen Einrichtung ergebenden Synergien zu nutzen, haben die beiden Unternehmen eine Kooperation vereinbart. Die in Kulmbach außerhalb der Dienstzeit der Stadtwerke eingehenden Anrufe für den Bereitschaftsdienst werden nun zunächst vom Mitarbeiter in der Bereitschaftszentrale der BEW angenommen und protokolliert. Anschließend wird durch den Mitarbeiter persönlich der bereitschaftshabende Meister der Stadtwerke Kulmbach informiert, der dann vor Ort – wie bisher – die notwendigen Schritte zur Behebung der Störung durchführt.

Durch die Anrufannahme in einer personenbesetzten Warte wird das Risiko einer technischen Störung bei der Anrufweiterleitung auf ein Handy (z. B. Senderausfall, Funkloch usw.) vermindert.

Die Oberbürgermeister beider Städte, Dr. Michael Hohl und Henry Schramm, sowie beide Unternehmen freuen sich über die gelungene partnerschaftliche Zusammenarbeit. Die Kooperation hat bereits begonnen und verläuft zur Zufriedenheit aller Beteiligten vorbildlich.

In der Schaltzentrale der BEW

Mitten in der Schaltzentrale der BEW, von der jetzt auch die Kulmbacher Notrufe koordiniert werden (von links): Kulmbachs OB Henry Schramm, Günter Geist, Bereichsleiter Verteilung bei der BEW, Stephan Pröschold, Werkleiter Stadtwerke Kulmbach, Oliver Voß, stellvertretender technischer Werkleiter Stadtwerke Kulmbach, BEW-Geschäftsführer Hans Nestmann, Werner Schrödel, Leiter Stromversorgung bei der BEW, und Bayreuths OB Dr. Michael Hohl sowie Rainer Kellner (vorne), der diensthabende Schaltwärter.