Stadt Bayreuth

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18.03.2011

BVB-Aufsichtsrat diskutiert Optimierungsansätze für das Stadtbad

Workshops mit Vertretern der Hauptnutzer des Bades erbringen über 20 Verbesserungsvorschläge

Stadtbad BayreuthDer Aufsichtsrat der Bayreuther Verkehrs- und Bäder- GmbH (BVB) hat sich in einer Sondersitzung am Donnerstag, 17. März, erneut mit der Zukunft des Stadtbades befasst. Dabei wurde den Aufsichtsräten eine ganze Reihe von Optimierungsvorschlägen vorgestellt, die helfen sollen, das jährliche Defizit, das das Stadtbad in der Konzernbilanz der Stadtwerke verursacht, zu senken. Deren konkrete Umsetzbarkeit soll nun durch die BVB-Geschäftsführung weiter geprüft und vorangetrieben werden.

Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte sich der BVB-Aufsichtsrat intensiv mit der Zukunft des Stadtbades befasst und sich dabei letztlich einmütig für den Erhalt der Einrichtung ausgesprochen. In zwei Workshops, zu denen unter anderem Vertreter der Hauptnutzer des Bades wie DLRG, Familienbildungsstätte und Wasserwacht eingeladen waren, wurde in den vergangenen Wochen über Möglichkeiten diskutiert, zum einen höhere Einnahmen durch mehr Besucher im Stadtbad zu erzielen und zum anderen Kosten durch optimierte Betriebsabläufe zu senken.

Die Arbeitsgruppe hat hierzu über 20 Verbesserungsvorschläge erarbeitet, die BVB-Geschäftsführer Jürgen Bayer den Aufsichtsräten vorstellen konnte. Sie sollen nun vertieft ausgearbeitet und schrittweise umgesetzt werden. Hierzu wird die BVB zu weiteren Workshops einladen. Die Palette der Vorschläge reicht von Werbemaßnahmen über modifizierte Öffnungszeiten und Eintrittspreise bis hin zur Schaffung neuer Fitnessangebote und der verstärken Öffnung des Bades für Unterrichtszwecke der Universität, für Lehr- oder Betriebsschwimmen.

Neben dem Stadtbad war auch die weitere Zukunft der Physiotherapie an der Lohengrin Therme ein Thema, mit dem sich der BVB-Aufsichtsrat befasste. Geschäftsführer Jürgen Bayer zerstreute vor dem Hintergrund jüngster Medienberichte Befürchtungen, der Physiotherapie an der Therme drohe das Aus. Dieses Angebot, so Bayer, sei in der Therme gut aufgestellt und verfüge über viel versprechende Entwicklungsperspektiven.