Stadt Bayreuth

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24.07.2015

Côte d’Azur in der Richard-Wagner-Straße

Zwischen Palmen, Olivenbäumen und Bananenstauden flanieren, mitten in Bayreuth

Seit Donnerstag spazieren die Besucher der Richard-Wagner-Straße an Hanfpalmen, Olivenbäumen und Bananenstauden entlang, ein außergewöhnliches Erlebnis in unseren Breiten – die Côte d’Azur in Bayreuth! 25 mediterrane Großpflanzen hat das Bayreuther Stadtgartenamt in der Richard-Wagner-Straße aufgestellt.

Hinter dem Projekt steht die Gruppe „Aktive Zentren“ der Städtebauförderung, die die Idee, zusammen mit den Anliegern der Straße, entwickelt hat.

410 Cote dAzur in Bayreuth

Ziel des gemeinsamen Projektes ist es, die Aufenthaltsqualität in der Richard-Wagner-Straße nachhaltig zu erhöhen und ein außergewöhnliches Ambiente für die Besucher zu schaffen. Deshalb wurden auch nicht irgendwelche Pflanzen gewählt, sondern bewusst mit für unsere Breitengrade eher ungewöhnlichem Grün operiert – kurz „die Bepflanzung soll auffallen, Aufmerksamkeit in die städtebaulich wichtige Straße lenken und die Besucher und Kunden zum Verweilen einladen“, so Benjamin Lotze vom Stadtplanungsamt.

Besonders freuen sich die Beteiligten darüber, dass auch die Ladenbesitzer, die im Vorfeld mit einbezogen wurden, bei diesem Projekt mitziehen. Gefördert wird es von der Regierung von Oberfranken, weitere Aktionen im Umfeld stammen aber von den Ladenbesitzern, die zusammen mit dem Innenstadtmanagement der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH (BMTG) erste Ideen entwickelt haben.

Die Durchfahrtsmöglichkeit für Autos sowie für den Lieferverkehr bleibt selbstverständlich gewährleistet.

Hintergrund:

Die Richard-Wagner-Straße ist „Kulturachse“, „Begegnungszone“, „Standort wichtiger Bildungseinrichtungen“, „Eingangstor in die Innenstadt“ und Standort nicht weniger „inhabergeführter Läden“. Einerseits gilt es, diese Vorzüge stärker in der Wahrnehmung der Besucher zu verankern, andererseits ist die Richard-Wagner-Straße ein Bereich, in dem die Stadtsanierung bisher noch nicht ausreichend gegriffen hat und Handlungsbedarf besteht. Um hier einen ersten, wirkungsvollen Schritt zu tun, wird die Begrünungsmaßnahme umgesetzt.

In der „Aktive Zentren“-Gruppe sitzen regelmäßig Vertreter des Stadtplanungsamts, die Regierung von Oberfranken, die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOG, der Handelsverband Bayern und das Innenstadtmanagement der BMTG.