Stadt Bayreuth

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27.10.2005

Der ePass hält Einzug

Als eines der ersten EU-Länder führt Deutschland zum 1. November den elektronischen Reisepass mit biometrischen Daten ein. Die Stadtverwaltung macht in diesem Zusammenhang auf Neuerungen aufmerksam, die man beachten sollte.

Der Chip des sogenannten ePasses enthält zunächst die üblichen Pasdaten und ein Lichtbild. Ab März 2007 werden dann zusätzlich zwei Fingerabdrücke digital gespeichert. Mit der neuen Technologie soll der deutsche Reisepass noch fälschungssicherer werden, denn der Chip ermöglicht künftig einen maschinellen Abgleich, ob der Nutzer des Dokuments tatsächlich der Passinhaber ist.

Wer einen Reisepass benötigt, stellt seinen Antrag, wie bisher, beim Einwohner- und Wahlamt der Stadt Bayreuth im Neuen Rathaus, Luitpoldplatz 13, 3. Stock, Zimmer 310. Die neuen biometriegestützten Pässe werden von der Bundesdruckerei in Berlin produziert.

Die Passstelle des Einwohner- und Wahlamtes hat das Lichtbild auf seine Biometrietauglichkeit zu überprüfen. Damit die Lichtbilder für den neuen Reisepass internationalen Standards entsprechen und für die biometrische Kontrolle geeignet sind, wird eine neue Art von Passfoto benötigt. Das Lichtbild für den ePass wird nicht – wie zuvor bei Reisepässen üblich – im Halbprofil, sondern frontal aufgenommen. Um die Fotopraxis für die Bürgerinnen und Bürger zu erleichtern, können die neuen Bilder neben den bisherigen Fotos auch für Personalausweise eingereicht werden.

Der technische Aufwand für Sicherheit und Datenschutz macht die Reisepässe teurer. So fallen für einen zehn Jahre gültigen Pass künftig 59 Euro an. Für einen fünf Jahre gültigen Pass, der Personen ausgestellt wird, die das 26. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind es 37,50 Euro. Die bereits ausgegebenen alten Reisepässe behalten selbstverständlich ihre bis zu zehnjährige Gültigkeit. 

Damit die Bürgerinnen und Bürger ihre auf dem Chip gespeicherten persönlichen Daten einsehen können, werden die Passbehörden mit sogenannten ePass-Lesern ausgestattet.

Für weitere Fragen und Auskünfte stehen die Mitarbeiter der Passstelle des Einwohner- und Wahlamtes, Telefon 09 21/25 14 25, während der üblichen Öffnungszeiten gerne zur Verfügung.