Stadt Bayreuth

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30.05.2006

Die Lust auf Informatik wecken

Das Wissenschaftsjahr 2006 steht ganz im Zeichen der Informatik und ihrer Anwendung. Wie kaum eine andere Wissenschaft durchdringt sie nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Das Informatikjahr möchte die Neugier auf Informatik und das Interesse für die digitale Entwicklung wecken. Die Stadtbibliothek Bayreuth beteiligt sich daher in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Informatik der Universität Bayreuth unter Leitung von Professor Dr. Dominik Henrich mit einer Ausstellung und einem Vortrag am Informatikjahr.

Die Informatik entwicjkelt sich in rasantem Tempo weiter und ermöglicht immer kleinere Produkte und immer schnellere Abläufe. Sie ist damit für die zukünftige wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands von zentraler Bedeutung. Für viele Menschen bleibt sie unsichtbar oder wird als techniklastige, abstrakte Wissenschaft verkannt.

Ausstellung

Die Stadtbibiothek, Luitpoldplatz 7, zeigt daher von Dienstag, 6. Juni, bis Dienstag, 27. Juni, in ihrem Foyer eine Ausstellung des Lehrstuhls für Angewandte Informatik der Universität Bayreuth. Zu sehen sind historischen und moderne Computer-Hardware, Info-Plakate rund um die Informatik, außerdem Exponate zu aktuellen Forschungsprojekten, zu Informatik-Arbeitsgruppen und zu den Informatik-Studienmöglichkeiten an der Universität Bayreuth. Zeitgleich wird im Hauptraum der Stadtbibliothek eine Medienpräsentation zum Thema gezeigt.

Die Ausstellung ist zu folgenden Zeiten zu sehen: Montags von 10 bis 13 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 19 Uhr, mittwochs und freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr.

Vortrag

Am Mittwoch, 7. Juni, um 19.30 Uhr, steht dann ein Vortrag von Professor Dr. Dominik Henrich (Fachgruppe Informatik, Universität Bayreuth) mit dem Titel „Was Roboter so alles können (sollten)“ auf dem Programm. Von der science fiction kennt man sie als kleine Alleskönner. Sie bewegen sich problemlos in beliebigen Räumen und Landschaften, sehen jedes Detail selbst im Dunkeln, verstehen alles, was man zu ihnen spricht, machen sich ihre eigenen Gedanken und haben natürlich auch Gefühle. In dem rund einstündigen Vortrag wird aufgezeigt, was Roboter noch so alles Erstaunliches können – und was sie noch lernen müssen, obwohl es doch scheinbar so einfach scheint, einen Weg zu finden, ohne überall anzustoßen, einen Schlauch aufzugreifen und zu montieren oder ein Objekt nicht mit seinem Schatten zu verwechseln. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei!