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12.02.2015

Die Raumnot hat ein Ende: Wirtschaftsschule weiht Erweiterungsbau ein

Nach 17 Monaten ist der rund zwei Millionen Euro teure Bau fertig
OB Merk-Erbe übergibt den symbolischen Schlüssel an Schuldirektor Robert Hirschmann.

Die Raumnot an der Städtischen Wirtschaftsschule hat ab sofort ein Ende: Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe hat den neuen Erweiterungsbau entlang der Brandenburger Straße, der in den vergangenen 17 Monaten unter der Regie des Hochbauamtes für rund zwei Millionen Euro entstanden ist, jetzt offiziell eingeweiht. „Ich bin froh, dass den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern nun nach jahrelangem Hin und Her adäquate Klassenzimmer und eine zeitgemäße Ausstattung zur Verfügung stehen“, freut sich Merk-Erbe.

Die Raumnöte der Städtischen Wirtschaftsschule haben die zuständigen Dienststellen im Rathaus und die Stadtratsgremien über viele Jahre hinweg beschäftigt. Bereits 2007 beauftragte der Stadtrat die Verwaltung, ein Schulraumprogramm bei der Regierung von Oberfranken zu beantragen. Angesichts der schwierigen städtischen Haushaltssituation stand das Projekt immer wieder auf der Kippe. Die Suche nach einer möglichst wirtschaftlichen Lösung und damit verbunden die Prüfung von alternativen Standorten für die Schule führten dazu, dass letztlich erst im Februar 2013 die Baugenehmigung erteilt werden konnte. Seither ging es allerdings Schlag auf Schlag: Im Juli 2013 fand der Spatenstich statt, nur sieben Monate später wurde Richtfest gefeiert.

Der dreigeschossige und 943 Quadratmeter große Erweiterungstrakt erstreckt sich entlang der Brandenburger Straße. Er beherbergt acht Klassenzimmer und einen Multifunktionsraum für Biologie-, Physik-, Kunst- und Musikunterricht sowie Sanitär- und weitere Funktionsräume. Das Gebäude wurde in Ziegelmauerwerk mit Dämmfüllung und Stahlbeton erstellt.