Stadt Bayreuth

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12.06.2008

Die Soziale Stadt St. Georgen zieht Bilanz

Fachtagung in Berlin informiert über bundesweite Erfolge des LOS-Programms

Seit fünf Jahren existiert das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufene Programm “Lokales Kapital für soziale Zwecke” (LOS) – Zeit, einmal Bilanz zu ziehen. Aus diesem Grund treffen sich am Montag, 16. Juni, 800 Vertreterinnen und Vertreter von LOS aus 200 Städten und Landkreisen in Berlin, um die letzten Jahre Revue passieren zu lassen. Auch die Stadt Bayreuth – genauer gesagt das Amt für Integration – wird sich an dieser Fachtagung beteiligen, um über ihre Mikroprojekte im Stadtteil St. Georgen zu berichten.

Seit 2003 haben die Stadt Bayreuth, das Quartiersmanagement und die sozialen Träger insgesamt 38 sogenannte Mikroprojekte in St. Georgen entwickelt. Zu diesen Mikroprojekten zählen unter anderem PC-Schulungen für Hauptschulabsolventen oder Nachhilfeunterricht für Kinder mit Migrationshintergrund. Rund 350.000 Euro sind in den vergangenen fünf Jahren aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds nach Bayreuth geflossen. Das Amt für Integration und soziale Projekte fungiert dabei als Koordinierungsstelle, das heißt, es berät und akquiriert die Fördermittel. “Wir können mit dem, was wir in den letzten fünf Jahren geschafft haben, sehr zufrieden sein. Gemeinsam arbeiten wir an der Lösung sozialer Probleme, und der Zusammenhalt in der Sozialen Stadt St. Georgen ist gestärkt”, so Gerhard Eggert, Leiter des Bayreuther Amtes für Integration.

Insgesamt 111 Millionen Euro hat das Bundesfamilienministerium seit 2003 für 288 Gebiete der “Sozialen Stadt” bundesweit zur Verfügung gestellt. In über 14.000 maßgeschneiderten Mikroprojekten wurden über 400.000 Menschen qualifiziert, beraten oder anderweitig unterstützt, um sich auf dem Arbeitsmarkt behaupten zu können. Mehr als die Hälfte davon waren Jugendliche.

Informationen zum Programm LOS der Sozialen Stadt Bayreuth-St. Georgen erteilen das Quartiersmanagement St. Gorgen, Gerda Zeuss, Telefon (09 21) 1 50 22 41, und das Amt für Integration und soziale Projekte, Gerhard Eggert und Bruno Keller, Telefon (09 21) 25 11 19 oder 25 11 20. 

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