Stadt Bayreuth

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02.10.2009

Diplomarbeit gibt Ausblick in die Zukunft

Emanuel Zimmermann (Mitte) mit Finanzreferent Michael Rubenbauer (rechts) und Peter Leonhardt, zuständig fürs Beteiligungsmanagement der Stadt Bayreuth. Unter dem Titel „Die gebietskörperschaftliche Konzernbilanz in Bayern am Beispiel der Stadt Bayreuth“ ist in Zusammenarbeit mit dem Finanzreferat der Stadt eine Diplomarbeit entstanden, die der Stadt einen kleinen Blick in die Zukunft in Sachen Finanzen erlaubt. Emanuel Zimmermann, der an der Fachhochschule Hof Betriebswirtschaft studierte, hat die Arbeit verfasst.

Die Zusammenarbeit mit der Stadt lag vor allem darin, dass sie den Studenten mit Beteiligungsberichten, einschlägiger Literatur und Beispielen aus der Praxis versorgt hatte. Emanuel Zimmermann brachte diese Zusammenarbeit eine Note von 1,0, aber auch die Stadt profitiert von den Ergebnissen und Möglichkeiten, die Zimmermann heraus-gearbeitet hat.

Zusammenfassend geht es darum: Die Stadt Bayreuth verfügt über zahlreiche Beteiligungen, zu denen zum Beispiel die Stadtwerke oder die GEWOG gehören. Im Rahmen der sogenannten doppelten Buchführung gemäß Kommunalhaushaltsverordnung Doppik, die derzeit in Bayreuth eingeführt wird, müssen diese Beteiligungen spätestens fünf Jahre nach Umsetzung der Doppik konsolidiert und in einer Konzernbilanz zusammengeführt werden.

Die Diplomarbeit Zimmermanns zeigt auf, welche Möglichkeiten der Zusammenführung es gibt und wie sie am sinnvollsten umzusetzen ist. Auch wenn die Konzernbilanz im Fall der Stadt Bayreuth spätestens im Jahre 2017 vorgelegt werden muss (bis 2012 soll die Doppik eingeführt sein), so kann die Stadt dank der Diplomarbeit schon während der Einführungsphase die ersten Weichen stellen.