Stadt Bayreuth

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25.05.2011

EHEC-Erkrankung einer jungen Bayreutherin bestätigt sich

Bei der schwer erkrankten jungen Bayreutherin, die nach wie vor intensivmedizinisch im Klinikum Bayreuth behandelt werden muss, liegt jetzt der Nachweis einer Infektion mit einem Entero-Hämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) vor. Dies teilt das Gesundheitsamt Bayreuth mit.

Mit großer Wahrscheinlichkeit hat die junge Frau, die in Bayreuth erkrankt ist, bei einem vorherigen Besuch in Norddeutschland den Erreger mit dort verzehrten Lebensmitteln aufgenommen. Weitere Erkrankungen in Folge einer EHEC-Infektion sind in Stadt und Landkreis Bayreuth bisher nicht aufgetreten. Für die Menschen in Bayreuth besteht nach Einschätzung des Gesundheitsamtes kein erhöhtes Infektionsrisiko.

Aufgrund des großen Interesses in der Bevölkerung weist das Gesundheitsamt noch einmal auf allgemeine Hygieneregeln hin: Vor dem Umgang mit Lebensmitteln auch zu Hause grundsätzlich die Hände gründlich waschen. Obst und Gemüse möglichst waschen und dann, wo es möglich ist, schälen. Fleisch und Hackfleisch gut durchbraten. Nach dem Bereiten von Mahlzeiten erneut die Hände waschen, so wie das auch nach jedem Toilettenbesuch selbstverständlich sein sollte.

Mit diesen Maßnahmen kann man grundsätzlich das Risiko, an einer Lebensmittelvergiftung zu erkranken erheblich reduzieren.

(Quelle: Landratsamt Bayreuth)