Stadt Bayreuth

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24.04.2009

Ein Pass für alle Entdecker

Freizeitkarte für touristische Attraktionen in der Metropolregion Nürnberg – Vorstellung des Konzeptes in der Region Bayreuth

Das Freizeit- und Tourismusangebot der Metropolregion Nürnberg soll eine attraktive Zugangskarte bekommen: den „EntdeckerPass“. „Es geht um die gemeinsame Vermarktung der gesamten Metropolregion“, so Landrat Matthias Dießl (Landkreis Fürth) bei der Vorstellung des Konzeptes. Stadt und Landkreis Bayreuth bieten mit ihrem großen touristischen Angebot gute Partner und Vermarktungsmöglichkeiten.

Landrat Matthias Dießl, Landrat Hermann Hübner und Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl (von links)

Mit dem Fichtelgebirge im Norden, der Fränkischen Schweiz im Süden und der Stadt Bayreuth in der Mitte der Region Bayreuth erschließen sich gleich mehrere touristisch interessante Destinationen innerhalb der Metropolregion. „Uns ist es wichtig, bereits frühzeitig über den EntdeckerPass zu informieren“, so Landrat Hermann Hübner, „um möglichst viele Anbieter aus der Region einzubinden. Mit der Fichtelgebirgskarte haben wir im nördlichen Landkreis bereits seit 2001 gute Erfahrungen mit einer touristischen Freizeitkarte. Der EntdeckerPass soll die Fichtelgebirgskarte nicht ersetzen, sondern ist eher als weiteres Highlight in einer touristisch attraktiven Region zu sehen.“

Auf Einladung von Dr. Ulrich Maly, Ratsvorsitzendem der Europäischen Metropolregion Nürnberg, und Matthias Dießl, Landrat des Landkreises Fürth, der die Federführung für das Projekt übernommen hat, kamen zahlreiche Interessenten ins Landratsamt Bayreuth, um sich über das Konzept und die Möglichkeiten des EntdeckerPasses zu informieren. Landrat Dießl stuft das Projekt als sehr förderlich für den Binnentourismus ein, denn Heimat und Nahtourismus liegen voll im Trend. Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl und Landrat Hermann Hübner als Gastgeber der Informationsveranstaltung befürworten die Einführung der touristischen Freizeitkarte. „Für unsere Region – und besonders für alle teilnehmenden Freizeitanbieter, egal ob groß oder klein, bedeutet die Beteiligung eine enorme Steigerung des Bekanntheitsgrades. Ich kann Ihnen eine Teilnahme an der Freizeitkarte bestens empfehlen“, so Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl.

Gerade in der Stadt Bayreuth mit ihrem vielfältigen kulturellen Angebot, den fast 30 Museen und Sammlungen sowie interessanten Sehenswürdigkeiten bietet sich eine breite Palette an Möglichkeiten, die im EntdeckerPass nicht fehlen dürfen. Die Vorteile der Karte liegen auf der Hand: Durch die Verbindung großer Freizeiteinrichtungen mit den zahlreichen kleineren Angeboten in den Städten und Dörfern ist eine Belebung der gesamten Region und ein höherer Bekanntheitsgrad zu erwarten. Das Fahrangebot des Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) soll mit reduziertem oder freiem Eintritt in zahlreichen Kultur- und Freizeiteinrichtungen kombiniert werden und eine feste Laufzeit von ein oder drei Tagen haben. Hierdurch lässt sich gerade im Binnentourismus eine stärkere Belebung erwarten.

Was bedeutet nun der „EntdeckerPass“ konkret?
Es wird eine Chipkarte entwickelt, die für Urlauber und Naherholungssuchende gleichermaßen attraktiv sein soll. Sie bietet eine gute Möglichkeit die Metropolregion zu einem günstigen Preis besser kennenzulernen und einen aktiven und abwechslungsreichen Urlaub oder ein Wochenende zu gestalten.  „Den Reiz der Karten machen neben den großen touristischen Zugpferden, gerade die kleinen regionaltypischen Angebote aus!“, so Sebastian Erb der IRS Consult Ag, der das Konzept vorstellte. Sein Unternehmen hat bereits mehrere Freizeitkarten für zahlreiche Regionen Deutschlands und Österreichs verwirklicht.

„Die Region Bayreuth hat eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an möglichen Partnern und Attraktionen zu bieten und kann damit eine Vorreiterposition innerhalb der Metropolregion einnehmen“, so Landrat Hermann Hübner. Er bedankte sich für die gute Ausarbeitung und Kooperation im Vorfeld der Veranstaltung beim Regionalmanagement Stadt und Landkreis Bayreuth. Für die Metropolregion ist das Ziel, rund 200 Einrichtungen für den EntdeckerPass zu gewinnen. Wichtig ist dabei, dass in jedem Teil der Metropolregion eine ausreichende Anzahl von Attraktionen vorhanden ist, damit es sich für den Besucher und Gast lohnt und er dort genügend „entdecken“ kann.

Im Herbst soll der Vorverkauf der Karte beginnen, damit ab Weihnachten/Neujahr der EntdeckerPass zum Einsatz kommen kann. Wichtige Arbeitsschritte sind bis dahin noch zu erledigen, insbesonders die Ausschreibung und Gewinnung eines Betreibers. Geplant ist auch, dass die Karte einen eigenen Reiseführer und Internetauftritt bekommt. In anderen Regionen, beispielsweise in Thüringen, wurden damit bereits gute Erfahrungen gemacht. Für die beteiligten Partner der Karte bietet die Kombination mit den Print- und Online-Medien einen weiteren Vorteil, sie werden nicht nur über den Kauf der Karte bekannter.

„Stars“ unter den beteiligten Kooperationspartnern
Neben zahlreichen kleinen Kooperationspartnern haben auch schon etliche „Stars“ aus der Metropolregion ihre generelle Kooperationsbereitschaft im Zusammenhang mit dem EntdeckerPass angekündigt. Darunter: Playmobil FunPark Zirndorf, Altmühltherme Treuchtlingen, Erlebnisschifffahrt Brombachsee, Fränkisches Freilandmuseum, Spielzeugmuseum Nürnberg, Fränkische Schweiz Museum Tüchersfeld, Festung Rosenberg Kronach, Obermaintherme Bad Staffelstein, Therme Obernsees, Burg Rabenstein und Sophienhöhle, Jüdisches Museum Fürth, Silberbergwerk Fichtelberg, Frankenalb-Therme Hersbruck, Maisel’s Brauerei und Büttnereimuseum und die Lohengrin Therme.

Weitere Interessierte am EntdeckerPass können sich bei Walter Gieler, Telefon 09 11/97 73 10 60, oder Sebastian Erb, Telefon 0 89/5472650 melden.