Stadt Bayreuth

08.02.2007

Ein Schmuckstück für die Innenstadt

Blick in die neue PassageBayreuths Innenstadt ist um eine Einkaufsattraktion reicher: Die Sanierung des rund 300 Jahre alten Gebäudekomplexes Maxstraße 48 durch den Sanierungstreuhänder der Stadt Bayreuth ist so gut wie abgeschlossen. Das Barockgebäude erstrahlt nach mehrjährigen Bauarbeiten nun in neuem Glanz und beherbergt eine attraktive Fußgänger- und Ladenpassage. Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl weihte das Schmuckstück für die Einlaufsstadt Bayreuth jetzt ein.

Rund 4,4 Millionen Euro hat die Stadt in den Umbau und die Sanierung des Gebäudes investiert. Ein finanzieller Kraftakt, der nicht zuletzt aufgrund hoher staatlicher Zuschüsse gelang. Dennoch – immerhin 60 Prozent des Investitionsvolumens mussten, verteilt auf mehrere Haushaltsjahre, mit städtischen Eigenmitteln bestritten werden.

“Dieses Projekt passt wunderbar zur erst vor kurzem gestarteten konzertierten Aktion Aufschwung Innenstadt”, freute sich Oberbürgermeister Dr. Hohl bei der Einweihung. Die Stadt setze mit der neuen Einkaufspassage einen wichtigen Impuls und gehe bei der Attraktivierung der Innenstadt mit gutem Beispiel voran. Und ein weiterer Impuls soll schon bald folgen – nämlich die Fertigstellung der neuen Zentralen Omnibus-Haltestelle am Hohenzollerneck, die künftig durch die neue Passage “Max 48” unmittelbar mit dem Markt verbunden sein wird. Sie ist für Herbst 2007 angepeilt.

Logo der neuen Passage“Ein bloßes Ja zur Innenstadt reicht nicht. Wir müssen alle konsequent und aufeinander abgestimmt danach handeln”, so der Oberbürgermeister. Die Stadt verstehe sich in diesem Prozess als Impulsgeber und Moderator zugleich. “Mit unserem Konzept zur Neugestaltung der Innenstadt, wie es von den Preisträgern des Architektenwettbewerbs auf den Tisch gelegt wurde, sind wir auf einem guten Weg. Wenn es uns jetzt gelingt, möglichst viele Akteure der Innenstadt an einen Tisch zu bekommen und ein gemeinsames Aktionspaket zu schnüren, sind wir auf bestem Wege Bayreuth als starke Marke erfolgreich zu positionieren”, zeigte sich der Oberbürgermeister zuversichtlich. Projekte wie die Sanierung des Anwesens Maxstraße 48 seien daher nicht nur als architektonische Leckerbissen, sondern auch als wichtiger Baustein ganzheitlicher Marketingbemühungen für die Innenstadt zu begreifen.

Die in dem denkmalgeschützten Haus untergebrachte neue Einkaufspassage “Max 48” zählt zu den Perlen der Bayreuther Innenstadt. Das Barocgebäude wurde vom Sanierungstreuhänder der Stadt Bayreuth mit viel Liebe fürs detail saniert, ohne dabei die Ansprüche an einen modernen Shoppingstandort zu vernachlässigen.

Mit der Passage wird nicht nur ein bislang verborgenes Schmuckstück barocker Bauart der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf rund 300 Quadratmetern laden außerdem vier Fachgeschäfte, ein Café und ein Bistro zum Bummeln ein. Für das nötige Kleingeld sorgt ein Geldautomat. In der ersten Etage entstehen hochwertige Büroeinheiten und im Herbst 2007 folgt als endgültiger Abschluss der Durchgang zur dann fertig gestellten neuen Zentralen Omnibus-Haltestelle.