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25.09.2006

Erdgaspreis wird angehoben

Preiserhöhung beim ErdgasBayreuths Haushalte müssen sich auf eine Erhöhung des allgemeinen Tarifpreises für Erdgas einstellen. Wie die Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs GmbH (BEW) mitteilt, ist eine Anpassung des Netto-Arbeitspreises um 0,55 Cent pro Kilowattstunde zum 1. Oktober dieses Jahres unumgänglich. Die Erhöhung wirkt sich, je nach verbrauchter Erdgasmenge, unterschiedlich aus. Für ein Einfamilienhaus mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 25 000 Kilowattstunden für Heizung und Warmwasserversorgung liegt sie bei knapp 10,5 Prozent.

„Das Thema Energiepreise und deren ständiger Anstieg beschäftigt die Öffentlichkeit und natürlich auch uns als Versorger jetzt schon über mehrere Jahre, da stets nur eine steigende Tendenz zu verzeichnen war“, so BEW-Geschäftsführer Hans Nestmann. Das Geschehen auf dem Welt-Energiemarkt wirke sich natürlich auch unmittelbar auf Deutschland aus: „Hier kann sich keiner auskoppeln.“

Da der Erdgaspreis bekanntlich primär auf der Entwicklung der Preise für leichtes Heizöl basiert, führen ständig steigende Ölpreise für die BEW zwangsläufig zu steigenden Erdgasbezugspreisen beim Vorlieferanten, der Ferngas Nordbayern (FGN). Die Bezugspreise, so die BEW in einer Pressemitteilung, hätten seien seit der letzten Tariferhöhung erneut erheblich gestiegen, so dass man um eine weitere Anpassung nicht mehr herumkomme.

Während Sondervertragskunden die Ölpreisbindung alle drei Monate spüren und mit entsprechend angepassten Preisen rechnen müssen, hat die BEW bei den Bürgern als Tarifkunden in der Vergangenheit den Erdgaspreis möglichst über einen längeren Zeitraum unverändert gehalten, um den Bayreuther Haushalten Preisstabilität zu gewährleisten.

Eine Prognose, wie lang der Erdgaspreis diesmal auf konstantem Niveau gehalten werden kann, wagt Nestmann allerdings nicht. Zu unabwägbar seien derzeit die Risiken auf dem Energiemarkt.