Stadt Bayreuth

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24.11.2010

Erfassung elektromagnetischer Felder

Messbericht kann im Internet und beim Amt für Umweltschutz eingesehen werden

Die Stadt Bayreuth hat in einer von der Bayerischen Staatsregierung geförderten Aktion in der Umgebung von sechs Mobilfunk-Basisstationen an acht Messpunkten elektromagnetische Felder vor und nach der Errichtung oder Änderung dieser Stationen erfassen lassen. Die Messungen erfolgten Ende Juni und Anfang September. In seinem dem Rathaus jetzt vorliegenden Bericht kommt der Gutachter – das Regensburger EM-Institut GmbH – zu dem Ergebnis, dass der Grenzwert nach der 26. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (Verordnung über elektromagnetische Felder) an allen Messpunkten deutlich unterschritten wurde.

Bei den Messungen ergaben sich auf die Feldstärke bezogene Immissionen, die bei Vollauslastung der verursachenden Anlage zwischen 0,5 und 8,6 Prozent des gesetzlich zulässigen Grenzwertes betragen. Die geringsten Immissionswerte fanden sich an den beiden Messpunkten, die keine direkte Sichtverbindung zu Mobilfunkantennen hatten. Ein „Vorher-Nachher“-Vergleich konnte an zwei Punkten durchgeführt werden. Dieser ergab an beiden Messpunkten eine Zunahme der Immission. Allerdings ist diese nicht signifikant, da die festgestellte Veränderung der Immission kleiner als die bei derartigen Messungen immer vorhandene Messunsicherheit ist.

Der Messbericht kann während der üblichen Dienstzeiten im Amt für Umweltschutz, Neues Rathaus, Luitpoldplatz 13, Zimmer 414, eingesehen werden.

pdf-Logo Den Messbericht hier einsehen und/oder herunterladen