Stadt Bayreuth

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01.10.2009

Erhalt der Bundesbank-Filiale gefordert

Stadtrat verabschiedet Resolution – Geplante Schließung bedroht Arbeitsplätze und oberzentrale Funktion

Die Pläne der Deutschen Bundesbank, ihre oberfränkische Filiale in Bayreuth zu schließen, stoßen bei der Stadt Bayreuth auf energischen Widerspruch. Der Stadtrat hat jetzt einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der der Erhalt der Einrichtung in der Rosestraße gefordert und auf ihre wichtige Funktion für den gesamten nordbayerischen Wirtschaftsraum verwiesen wird. Hier der Wortlaut der Resolution:

„Bereits seit den 20er Jahren besteht die Filiale der Deutschen Bundesbank beziehungsweise deren Rechtsvorgängerin in Bayreuth und gewährleistet die Bargeldversorgung der ansässigen Wirtschaft.

Für das Oberzentrum Bayreuth stellt diese Filiale eine wichtige zentralörtliche Einrichtung dar.

Mit der Schließung dieser Einrichtung wäre in Oberfranken und in der nördlichen Oberpfalz keine Notenbankdienstleistung vor Ort beziehungsweise in einer für die Wirtschaft akzeptablen Distanz mehr vorhanden. Dies wäre nicht nur ein schwerwiegender Verlust für das Oberzentrum Bayreuth, sondern auch für den strukturschwachen nordbayerischen Wirtschaftsstandort insgesamt. Oberfranken wäre der einzige der fränkischen Regierungsbezirke ohne eine Filiale der Deutschen Bundesbank.

Oberfranken verzeichnet in Bayern die höchste Arbeitslosenquote. Auch vor diesem Hintergrund sollte dem Erhalt von Arbeitsplätzen höchste Priorität eingeräumt werden. Mit der Schließung der Bayreuther Filiale würden in Bayreuth 45 Arbeitsplätze verloren gehen. Das Finanzministerium sollte daher die Notwendigkeit der Schließung dieser Einrichtung noch einmal überprüfen.

Die Stadt Bayreuth fordert nachdrücklich den Erhalt dieser Bundesbank-Filiale. Für die oberfränkische Wirtschaft und die Bevölkerung ist die Vor-Ort-Präsenz der Deutschen Bundesbank ein wichtiger Standortfaktor, der auch in der öffentlichen Diskussion seinen Niederschlag findet.“