Stadt Bayreuth

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02.09.2014

Erste Maßnahmen des Radverkehrskonzeptes werden umgesetzt

Markierungsarbeiten an mehreren Knotenpunkten

Im Juli hat der Stadtrat das Radverkehrskonzept beschlossen, und schon jetzt werden einzelne Maßnahmen vorgenommen, die an markanten Kreuzungspunkten die Radverkehrssituation verbessern und die Verkehrssicherheit erhöhen. In diesen Tagen werden am Knotenpunkt Justus-Liebig-Straße/Spitzwegstraße, im Bereich Friedrich-Ebert-Straße/Rosestraße und im Einmündungsbereich Bernecker Straße/Eremitagestraße Markierungsarbeiten durchgeführt.

In der Justus-Liebig-Straße wird in der Straßenmitte, zwischen Rückertweg und Spitzwegstraße, eine Aufstellfläche für Radfahrer in roter Farbe markiert. Aufgrund des großzügigen Straßenquerschnittes und der hohen Fahrzeugfrequenz in dem Abschnitt war die Straßenquerung bisher erschwert bzw. nicht möglich. Mit der farblich für Autofahrer wahrnehmbaren Markierung wird Radfahrern im Rückertweg und auf der Justus-Liebig-Straße eine eigene Aufstellfläche zur sicheren Querung der Hauptverkehrsstraße bereitgestellt und die künftige Hauptroute 11 „Glocke/Saas“ aus dem Radverkehrskonzept an diesem Punkt bereits jetzt deutlich aufgewertet.

Mehr Sicherheit beim Queren der Fahrbahnen

In der Friedrich-Ebert-Straße wird im Kreuzungspunkt mit der Rosestraße ebenfalls eine Aufstellfläche für Radfahrer in der Straßenmitte über eine Rotmarkierung hergestellt. Aufgrund des Kurvenbereiches und der breiten Einmündungstrichter war die Einsichtbarkeit der Friedrich-Ebert-Straße insbesondere für Radler aus der südlichen Rosestraße kommend nicht optimal. Mit Hilfe der zentralen Querungshilfe im Knotenpunkt, die auch vom Kraftfahrzeugverkehr zum Ein- oder Abbiegen weiterhin überfahren werden kann, besteht zukünftig eine deutlich sicherere Querungsmöglichkeit. Vor dem Hintergrund der angestrebten Führung der Hauptroute 3 „Bindlach (östliche Route)“ über den Knotenpunkt war eine zügige Umsetzung der Maßnahme sinnvoll. Außerdem soll im Winter, nach erforderlicher Schließung des Radweges durch das Landesgartenschaugeländes, die dann ausgewiesene Alternativroute über den Kreuzungspunkt geführt werden.

Ebenso werden aus gleichem Anlass bereits Arbeiten im Bereich Bernecker Straße/Eremitagestraße durchgeführt. Durch den Einbau einer mittigen Querungshilfe im westlichen Knotenpunktarm soll vor allem das Überqueren der Bernecker Straße für Fußgänger erleichtert werden. Gleichzeitig ermöglicht diese Querungshilfe auch von Radfahrern ein „indirektes Abbiegen“ von der östlichen Bernecker Straße kommend in die Eremitagestraße mit Weiterführung zum Riedelsberger Weg.

Durch die Anlage von Schutzstreifen im gesamten Einmündungsbereich verbleibt der Radverkehr künftig stets im Sichtfeld der Kraftfahrzeuge und kann entlang der Hauptverkehrsstraße den Knotenpunkt geradlinig passieren. Darüber hinaus werden eigenständige Abbiegespuren und Aufstellflächen zur sicheren Führung der Kraftfahrzeuge und Radfahrer markiert.

Hier geht’s zum Radverkehrskonzept der Stadt Bayreuth