Stadt Bayreuth

15.12.2009

Experten aus Tomsk besuchen Uni und Klinikum

Information über Fortschritte bei e-health und die Leistungsfähigkeit eines Krankenhauses der maximalen Versorgungsstufe

Sich kennenlernen, um die Basis für eine neue Partnerschaft zu legen: Diesem Zweck diente der Besuch einer Delegation aus dem russischen Tomsk an der Universität und am Klinikum Bayreuth.

Professorin Olga Kudelina, Pro-Dekanin der Fakultät „Public Health“ der Staatlichen Medizinischen Universität Tomsk, und Professorin Elena Kamaltinova, Oberärztin an der regionalen Kinderklinik in Tomsk, ließen sich zunächst an der Fakultät für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Universität Bayreuth über die Arbeit, die dort am Thema e-Health vorangetrieben wird, informieren. Neben der Präsentation der Forschungsarbeiten des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik von Professor Dr. Torsten Eymann und des Instituts für Medizinmanagement (Professor Dr. Eckhard Nagel) stand zudem der Studiengang Gesundheitsökonomie im Interesse der Besucherinnen. Diesen stellte Professor Dr. Jörg Schlüchtermann vor.

Im Klinikum erhielten die beiden russischen Gesundheitsexpertinnen nach Angaben der Uni-Pressestelle einen Einblick in die tägliche Arbeit eines Krankenhauses der maximalen Versorgungsstufe. Geschäftsführer Roland Ranftl zeigte ihnen neben der Kinderintensivstation auch die jüngst eingerichteten Komfort-Stationen und den neuen 256-Zeilen-Computertomographen.

Im Rahmen des Petersburger Dialogs wird seit 2001 an einer engeren Verbindung zwischen der russischen und der deutschen Zivilgesellschaft gearbeitet. 2006 wurde von der Arbeitsgruppe Wissenschaft das Koch-Metschnikow-Forum gegründet. Die Sektion e-Health dieses Forums hat den Bayreuth-Besuch der beiden Expertinnen koordiniert.

Unser Bild: Klinikum-Geschäftsführer Roland Ranftl (Mitte) begrüßte Professorin Elena Kamaltinova (links) und Professorin Olga Kudelina (rechts).