Stadt Bayreuth

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08.04.2009

Fällen von Bäumen: Was geht und was geht nicht

Zum Beginn der Gartensaison: Stadt Bayreuth macht auf die Regeln der Baumschutzverordnung aufmerksam

Beim Baumfällen. Foto: Hanspeter Bolliger/Pixelio. www.pixelio.deDer Frühling steht vor der Tür und mit ihm der Beginn der diesjährigen Gartensaison. Vor diesem Hintergrund macht das Rathaus auf die Regelungen der städtischen Baumschutzverordnung aufmerksam. Mit ihr soll der Bestand an Bäumen im Stadtgebiet geschützt werden. Es gibt aber auch Ausnahmen:

Nicht geschützt sind einstämmige Bäume mit einem Stammumfang unter 80 Zentimeter und mehrstämmig ausgebildete Bäume, wenn keiner der Stämme mehr als 50 Zentimeter Umfang aufweist – jeweils gemessen einen Meter über dem Erdboden. Sie dürfen ebenso ohne Genehmigung gefällt werden, wie Nadelbäume – mit Ausnahme von Eiben und Gingkos -, Pappeln – mit Ausnahme der Silberpappel – und Obstbäume – mit Ausnahme von Wildobst- und Walnussbäumen. Gleiches gilt für den Baumbestand der Forstwirtschaft, des Ökologisch-Botanischen Gartens der Universität, für Bäume in Baumschulen und Gärtnereien sowie für Bäume in ausgewiesenen Kleingartenanlagen.

Wer einen geschützten Baum fällen oder wesentlich verändern will, braucht hierfür grundsätzlich eine Befreiung der Stadt Bayreuth. Sie muss schriftlich beantragt werden. Den vollständigen Text der Baumschutzverordnung und die Antragsformulare sind beim Amt für Umweltschutz im Neuen Rathaus erhältlich. Sie können außerdem als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Das Rathaus weist ferner darauf hin, dass auch im Geltungsbereich der im Stadtgebiet liegenden Landschaftsschutzgebiete das Fällen von Bäumen außerhalb von Wäldern nur mit einer Erlaubnis der Stadt zulässig ist.

Für weitere Auskünfte und Erläuterungen stehen die Mitarbeiter des Amtes für Umweltschutz, Neues Rathaus, Luitpoldplatz 13, 4. Stock, Zimmer 410 oder 413, oder 5. Stock, Zimmer 503, beziehungsweise telefonisch unter 09 21/25 11 26 oder 25 13 68 gerne zur Verfügung.