Stadt Bayreuth

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10.10.2006

Faszinierendes Spiel mit allen Sinnen

Beim TöpfernBayreuths „Fest der Sinne“, ein vom Stadtjugendamt gemeinsam mit zahlreichen weiteren Veranstaltern angebotener Erlebnistag für die ganze Familie, ist einmal mehr auf ein erfreulich großes Echo gestoßen. Rund 500 Besucher zählten die Verantwortlichen diesmal beim bunten Treiben im Zentrum.

„Die große Besucherresonanz belegt, dass unser Konzept von Integration und Prävention aufgeht“, lautet denn auch das positive Fazit von Siglinde Seidler-Rieß. Die Diplom-Sozialpädagogin des Stadtjugendamtes zeichnet federführend verantwortlich für das „Fest der Sinne“, bei dem in friedlichster Stimmung Aussiedlerkinder mit waschechten Bayreuthern und mit Menschen mit Behinderungen spielten.

Basteln mit Materialien aus dem Gelben SackWas das „Fest der Sinne“ von anderen Kinderfesten abhebe, so Seidler-Rieß weiter, sei der Umstand, dass sich Eltern gemeinsam mit ihren Kindern auf neue Erfahrungen einlassen und dadurch auch viele Anregungen für Zuhause mitnehmen könnten. Damit dieser Ansatz so erfolgreich umgesetzt werden konnte, arbeitete das Stadtjugendamt mit einer ganzen Reihe weiterer Veranstalter – so dem Kinder- und Elternzentrum Mama Mia, dem Medienzentrum des Bezirksjugendrings, der Fahrradwerkstatt Flickwerk, dem Blindenbund und Avalon, der Notruf- und Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt.

Alle Besucher hatten die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und eigene Fähigkeiten auszuprobieren. In einer Töpferwerkstatt konnten Groß und Klein ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Das Spiel mit Orff-Instrumenten und Klangschalen begeisterte ebenso wie Bastelaktionen aus dem gelben Sack, das Bemalen und Bügeln von Postkarten, das Filzen, Jonglieren oder Backen von Stockbrot am Lagerfeuer.

Dass Lernen auch Spaß machen kann, davon konnten sich Kinder und Eltern auf einer Lernparty überzeugen. Beeindruckend waren die Erfahrungen im Dunkelraum, bei denen man sich in die Lage eines blinden Menschen versetzen konnte.

Für mehr Selbstvertrauen sorgten die Mitarbeiterinnen von Avalon mit ihren Mut-Mach-Märchen. In der Fahrradwerkstatt konnte eine Eisenbahn in Gang gebracht werden. Auch über gesunde Ernährung konnte sich jeder vor Ort informieren und neue Brotaufstriche zum Selbermachen oder verschiedene Müslisorten ausprobieren.

Im Europasaal des Zentrum herrschte ein buntes Treiben beim Ausprobieren verschiedener Spielgeräte. Auch die erwachsenen Besucher ließen hier ihre Hemmungen fallen und fuhren mit ihren Kindern auf Pedalos um die Wette oder ließen sich in die Geheimnisse des Jonglierens einführen.

Alle, die sich schon jetzt auf das nächste „Fest der Sinne“ freuen, sollten sich schon mal den 4. März 2007 dick im Kalender anstreichen.