Stadt Bayreuth

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28.12.2005

Feilen am Profil der Bildungsstadt

Stadt investierte auch 2005 Millionenbeträge in die Substanz von Bayreuths Schulen

Einer der großen Investitionsschwerpunkte der Stadt im Jahr 2005 mit Fortführung 2006 waren einmal mehr Bayreuths Schulen. Auf gut zehn Millionen Euro veranschlagt Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz das Volumen des derzeit laufenden Ausbau- und Sanierungsprogramms, das von den drei Komponenten Ganztagsbeschulung, achtstufiges Gymnasium sowie Investitionen zur Modernisierung der Bayreuther Schulen bestimmt wird. Allein in letzteres hat die Stadt heuer vier Millionen Euro investiert.

„Ein Ende des Sanierungsmarathons ist nicht in Sicht. Angesichts der rund 70 Bildungseinrichtungen, die Bayreuth zu bieten hat, und der im Umbruch befindlichen Schullandschaft wird die Stadt als Sachaufwandsträger auch in den kommenden Jahren gefordert sein“, betont Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz.

Als deutliches Plus für die Qualitäten des Bildungsstandortes Bayreuth und somit als echtes Zukunftsprojekt wertet der Oberbürgermeister die im September begonnene Ganztagsbeschulung an der Albert-Schweitzer-Schule. Das überzeugende pädagogische Konzept der Schule und das Engagement der Stadt als Schulaufwandsträger seien mit ausschlaggebend für die Förderzusage seitens des Freistaats Bayern für das 2,5 Millionen-Euro-Projekt gewesen. Heuer wurde bereits der neue zweigeschossige Betreuungsbau für Seminar- und Gruppenräume sowie Schülerverpflegung mit knapp 500 000 Euro realisiert. Im kommenden Jahr soll dann zügig die Errichtung des ebenfalls notwendigen Erweiterungsbaus folgen.

Auch die baulichen Notwendigkeiten für das neue achtstufige Gymnasium werden die Stadt in den kommenden Monaten weiter intensiv beschäftigen. Hier stehen bei vier Bayreuther Gymnasien städtische Baumaßnahmen mit einem Volumen von weiteren rund 2,5 Millionen Euro an. Planerisch ist bereits alles vorbereitet, Zuschüsse aus dem Bundesprogramm „Initiative Zukunft, Bildung und Betreuung“ (IZBB) von rund zwei Millionen Euro sind gesichert.

Neben den millionenschweren Investitionen in Ganztagsbeschulung und Einführung des achtstufigen Gymnasiums, die zum größten Teil aus IZBB-Bundsmitteln finanziert werden, erfordern vor allem der Ausbau und die Sanierung der vielen Bayreuther Schulen einen besonderen finanziellen Kraftakt der Stadt. Hier winken keine massiven Zuschüsse von Bund und Land. „Diese Aufgabe muss ausschließlich aus der Stadtkasse finanziert werden“, betont Dr. Mronz.

Umbau von Klassenräumen, EDV-Vernetzung, neue Fenster, neue Heiztechnik, Sanierung überalterter WC-Anlagen, Erneuerung der Elektroinstallationen – so liest sich das Programm der Baumaßnahmen, die Jahr für Jahr an den Schulen – zum Teil in mehrjährigen Programmen – zu bewältigen sind. So wurden beispielsweise an der Alexander-von-Humboldt-Realschule heuer für 210 000 Euro Turnhalle und WC-Anlagen saniert. Die Schule hat zudem neue Fenster und Beleuchtungskörper bekommen. Die Grundschule St. Georgen wurde ebenfalls für 265 000 Euro einer Generalsanierung unterzogen. Außenputz, Dämmung, Dachdeckung und Elektroinstallationen wurden erneuert. Nicht viel anders gestaltet sich das Bild bei der Luitpoldschule, in deren Sanierung die Stadt heuer 325 000 Euro gesteckt hat um alle 22 Klassenräume zu renovieren, Schallschutzdecken einzuziehen und die Heizkesselanlage zu erneuern. Alles in allem hat das Rathaus in dieses Schulgebäude seit 1999 über 1,5 Millionen Euro investiert.

„Ein enormes Paket, das nicht allein dem heimischen Baugewerbe Aufträge und Beschäftigung sichert, sondern auch gut angelegtes Geld in die Zukunft unserer Kinder bedeutet“, so OB Dr. Mronz.