Stadt Bayreuth

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21.08.2009

Festspiel-Soiréen in Haus Wahnfried

Liederabend am 24. August beendet die Konzertreihe

Die diesjährigen Festspiel-Soiréen enden am Montag, 24. August, um 19.30 Uhr, mit einem Liederabend mit Tatjana Conrad (Mezzosopran), Werner Kraus (Bariton) und Daniel Inbal (Klavier). In Haus Wahnfried erklingen Werke von Gustav Mahler.

Tatjana ConradTatjana Conrad wurde in Heidelberg geboren und erhielt mit 14 Jahren erste Gesangsanleitung im St. Michaelis-Chor Hamburg sowie bei den Hamburger Alsterspatzen. Ihr Gesangsstudium führte sie nach Yerevan in Armenien, wo sie als Stipendiatin an der Staatlichen Hochschule für Musik „Komitas“ den „Master of Arts“ erwarb. Daran schloss sich ein Semester am Opernstudio der Hochschule an.

Bereits während eines Aufbaustudiums an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock debütierte sie am Staatstheater Cottbus, worauf zwischen 2004 und 2008 zahlreiche Gastengagements an verschiedenen Theatern und bei Opern-Festspielen folgten. 2006 war sie Finalistin des Operettenwettbewerbs „Robert Stolz“ und eröffnete in Bayreuth die Konzertreihe „Festspiel-Soiréen in Wahnfried“. 2008 sang sie dort beim Festakt zum 125. Todestag Richard Wagners dessen „Wesendonck-Lieder“ und gestaltete das Alt-Solo in Verdis „Missa da Requiem“ in der Hauptkirche St. Jacobi zu Hamburg. Während dieser Zeit sang sie regelmäßig im großen Saal der Laiszhalle in Hamburg und wirkte bei Live-Übertragungen von NDR 90,3 im Rahmen ihrer Tätigkeit am Hamburger Engelsaal mit.

Bei ihrer regen  Konzerttätigkeit in Europa, Armenien und Russland kann die vielseitige Sängerin auf ein facettenreiches Repertoire zurückgreifen, welches dem Chanson ebenso Rechnung trägt wie dem Kunstlied, der Opern- und Operettenarie sowie dem Evergreen aus Film und Musical.

Werner Kraus konzertierte bereits während des Kirchenmusikstudiums in der Neustaedter Hof- und Stadtkirche in Hannover und begann seine Bühnenkarriere dort mit Auftritten im Theater am Aegi. Er empfing während des Kirchenmusikstudiums bei namhaften Lehrern herausragende Wegweisung. Sein Operngesangsstudium wurde bereits durch zahlreiche Konzerte, unter anderem am Braunschweiger Dom mit dem Braunschweigischen Staatsorchester begleitet. Seitdem führt ihn eine Karriere mit Konzerten, Liederabenden und Opernauf-führungen von Venedig bis Danzig (Marienkirche), zum Limburger und Ratzeburger Dom sowie zu Engagements an die Opernhäuser von Oldenburg, Flensburg , Pforzheim, Hof und Annaberg.

Im Konzertfach stehen nach der Carmina Burana mit den Göttinger Sinfonikern und der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach, der Elias in Bremen mit Mitgliedern der Deutschen Kammerphilharmonie auf dem Programm. Die Winterreise von Franz Schubert hat den Sänger und sein Publikum über viele Jahre in Konzerten fasziniert.

Daniel Inbal wurde 1972 in Aachen geboren. Nach erster Ausbildung am Frankfurter Dr. Hochs Konservatorium studierte er Klavier an der Hochschule für Musik Hannover bei David Wilde. Es folgte ein Dirigierstudium bei Leopold Hager an der Hochschule für Musik Wien, welches er 1998 durch eine Aufführung der neunten Symphonie von Schostakowitsch mit dem RSO Wien mit Auszeichnung abschloss. Außerdem besuchte er zahlreiche Meisterkurse bei Gianluigi Gelmetti. Gleichzeitig arbeitete er regelmäßig als Assistent beim Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Turin. 1999 wurde ihm an der Opéra National du Rhin in Straßburg die musikalische Leitung der Neuproduktion von Ariadne auf Naxos übertragen, die in der Presse große Begeisterung erntete. Seitdem arbeitet er mit Orchestern wie dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, dem Gürzenich-Orchester Köln und der NDR Radiophilharmonie Hannover zusammen.

Von 2003 bis 2006 war er Chefdirigent des Preußischen Kammerorchesters. Darüber hinaus verbindet ihn seit 2002 eine intensive Zusammenarbeit mit dem Staatsorchester Braunschweig. Erwähnenswert ist auch der große Erfolg einer konzertanten Aufführung von Schönbergs Erwartung mit Anja Silja. An der Volksoper Wien dirigierte er unter anderem Die Lustige Witwe und Der Graf von Luxemburg. Nach einer Aufführung von Madama Butterfly wurde Daniel Inbal als 1.Kapellmeister an das Stadttheater Bern engagiert. Letzte Saison debütierte er an der Israel Opera mit einer Neuproduktion von Madama Butterfly in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Mariusz Trelinski. Diese Saison stehen neben Dirigaten von Don Giovanni am Theater Luzern die erstmalige Zusammenarbeit mit dem Radio-Symphonie-Orchester des Polnischen Rundfunks auf dem Programm.

Eintrittskarten
Eintrittskarten für beide Veranstaltungen sind jeweils zum Preis von 18 Euro sowie 9 Euro (ermäßigt für Schüler und Studenten) an der Kasse des Richard-Wagner-Museums erhältlich.


Info:
Richard-Wagner-Museum mit Nationalarchiv und Forschungsstätte der Richard-Wagner-Stiftung
Haus Wahnfried
Richard-Wagner-Straße 48

Stadtplan

Telefon (09 21) 757 28 37
Fax (09 21) 757 28 22
E-Mail: info@wagnermuseum.de

Öffnungszeiten:
April – Oktober: täglich von 9 bis 17 Uhr sowie zusätzlich dienstags und donnerstags bis 20 Uhr; November – März: täglich von 10 bis 17 Uhr

www.wagnermuseum.de.