Stadt Bayreuth

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22.07.2009

Festspielauftakt mit “Tristan und Isolde”

Der erste Festspielsommer der Intendantinnen Eva Wagner-Pasquier und Katharina Wagner beginnt

Eva Wagner-Pasquier (links) und Katharina Wagner; Copyright Enrico NawrathMit “Tristan und Isolde” hat der erste Festspielsommer der Intendantinnen Eva Wagner-Pasquier und Katharina Wagner begonnen.

Christoph Marthalers Inszenierung von Wagners großer Liebestragödie eröffnete am Samstag, 25. Juli, die Saison auf dem Grünen Hügel mit Iréne Theorin als Isolde und Robert Dean Smith als Tristan unter dem Dirigat von Peter Schneider.

Am 9. August wurde diese Oper auch auf dem Bayreuther Festplatz, umsonst und draußen, in der zweiten Siemens-Festspielnacht gezeigt. Insgesamt rund 40 000 Besucher hat die 2. Festspielnacht gezählt. Weltweit konnte die Aufführung zudem via Internet als Livestream verfolgt werden.

Ebenfalls auf dem Programm der diesjährigen Bayreuther Festspiele stehen “Die Meistersinger von Nürnberg” in der Regie von Katharina Wagner und unter dem Dirigat von Sebastian Weigle. Hans Sachs,. der “Schuhmacher und Poet dazu”, den Franz Hawlata verkörpert hatte, wird nun von Alan Titus gesungen. Beckmesser, bisher die Rolle von Michael Volle, übernimmt Hügeldebütant Adrian Eröd.

“Der Ring des Nibelungen”, dirigiert von Christian Thielemann, in Szene gesetzt von Tankred Dorst, ist ebenfalls einen weiteren Sommer im Festspielhaus zu erleben. Als Siegfried kehrt Christian Franz auf die Bayreuther Bühne zurück und löst damit Stephen Gould ab.

Den Vorstellungsreigen der Festspielsaison 2009 beschließt der von Stefan Herheim inszenierte “Parsifal“, den Daniele Gatti dirigiert.

Ein Novum in den ehrwürdigen Wagner-Hallen. Zum ersten Mal gab es auf der Probebühne eine Inszenierung für Kinder: “Der Fliegende Holländer” mit zehn ausverkauften Vorstellungen zwischen dem 25. Juli und 2. August. Außerdem haben Festspielbesucher mit Eintrittskarte, allerdings nur 240 pro Tag, die Möglichkeit, im Chorsaal des Festspielhauses einen Einführungsvortrag zu hören.